Clownereien

Samstag, 28. Juni 2008

Das Internet ist keine Telefonanlage

Sonntag, 27. April 2008

Die Ehrlichen des Tages: BND

Scheinheiligkeit gehört bei den ganzen Agenten zum Job. Trotzdem bedarf die BND Homepage mal dringend eines Updates. Auch wenn Wolfgang S. - wer sonst? - die leistungsstarken Dienste des BND "prinzipiell" befürwortet:
Unseren gesetzlichen Auftrag erfüllen wir professionell und kompetent; wir sind selbstkritisch und stellen uns der Kontrolle durch die dafür vorgesehenen Gremien. Mit dem Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel gehen wir verantwortungsbewusst um und wahren den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Via trueten.de

Mittwoch, 13. Februar 2008

Lebenshilfe

Während sich die zwei Blogs hier mit trivilalen Dingen wie dem Traum vom großen Geld oder Lebenshilfe (übrigens eine Wiederholung) abgeben mische ich mich in die Debatte ein mit einer Handreichung für ein reales Problem:

Wie erweckt man das Interesse eines Menschen, der im Flugzeug neben einem sitzt??

1. Hol dein Notebook aus der Tasche
2. Öffne es langsam und ruhig
3. Schalte das Notebook ein.
4. Vergewissere dich, dass die Person neben dir auf deinen Bildschirm sieht
5. Starte eine Dateisuche auf dem Notebook
6. Mach die Augen zu und hebe deinen Kopf zum Himmel
7. Atme tief ein und klicke auf diesen Link
8. Genieße den Gesichtsausdruck deines Nachbarn

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Weihnachtliches

"Ponto, Buback, Schleyer // Kommen nicht zur Weihnachtsfeier. //Die liegen brav in ihren Kisten. // Schönen Gruß, die Terroristen." -

Ingo Appelt, aus einem Auftritt live in Berlin

Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Weihnachten

Samstag, 24. November 2007

Schwarzwälder Kirsch

Ich verweise mal ganz unreflektiert auf die Presseerklärung zum Tortenwurf auf Günther Oettinger.

Schaut man sich die Kommentatoren zum Beispiel bei der Welt an (bei redblog gibt es weitere Artikelverweise), besteht offenbar bei mehr Menschen der Wunsch, es Ariane R. gleich zu tun. Allerdings gibt es neben satirischen auch kritische Stimmen:

Der Mut Ariane Raads ist beneidenswert. In der Gerichtsverhandlung wäre sie auf alle Fälle zu verteidigen und zu unterstützen.

Freilich: wie wirksam kann eine solche einsame Handlung sein? Vergleichen wir sie mit der Tat einer einzelnen, wäre an Klarsfelds Ohrfeige für Alt-Nazi Kiesinger zu erinnern. Vergleichbare kollektive Taten wären etwa Farbeierwürfe gegen Profs in den sechziger Jahren, denen man -als Reaktionären das Rederecht bestritt.

Die individualistische wie die kollektive Vorgehensweise sprachen mehr oder weniger für sich. Kiesingers Ohrfeige wirkte nach der vorangegangenen Diskussion als symbolische Strafe und Wegweisung; der kollektive Eierwurf, meist von Flublättern unmittelbar kommentiert, als Auftreten an einer einheitlichen Abwehrfront im Bildungswesen. Wer aber verstand aus der Vertortung Oettingers den Vorwurf, der ihm gemacht wurde? Es scheint so gewesen zu sein, dass dieser ihm einzig dazu diente, einmal den Standhaften Ungerührten zu mimen, nachdem er doch hauptberuflich genötigt ist, als Fahne im Wind aufzutreten. Insofern ist Ariane Raads großer Aufwand wohl leider vertan, zumindest was die Aufklärung des Publikums angeht.


Naja. Hätten es kollektive Tortenwürfe eher getan?

Montag, 6. August 2007

Anti-Deutsch in 10 Schritten / Eine Anleitung

Vielleicht haben Sie sich ja schon mal gefragt, ob Sie wirklich im Land der Dichter und Denker leben. Ob Sie es nicht besser mit der Hip-Hop-Zeile halten sollten: "In zuviel deutschen Köpfen wird mir zu wenig nachgedacht". Sie mögen es nicht, wenn Fußballfans sich die Nationalfarben ins Gesicht malen, junge Frauen ihre Oberkörper in schwarz-rot-goldene Tops quetschen oder junge Männer Armeejacken tragen, ohne das Fähnchen am Ärmel abzutrennen? Tja, Sie haben wohl ein Problem mit Deutschland. Sind Sie ein Antideutscher? [...] Sie lieben es nicht, dieses Land. Doch ein echter Antideutscher sind Sie damit noch lange nicht.

Die sind nämlich viel radikaler. Diese Vertreter einer kommunistischen Splittergruppe wirken so, als hätten Sie sich selbst eine Gehirnwäsche verpasst. Ihre Parolen klingen eigenartig, wie Dialoge aus einem Kunstfilm. Doch es gibt sie wirklich, die Antideutschen. Sie debattieren im Internet und sie laufen auf vielen Demos in Berlin herum. Wo immer sie auftauchen, sorgen sie für Streit unter den Linken. Die Antideutschen pflegen eine martialische Koketterie und wittern noch in jedem Kegelklub den mörderischen deutschen Mob. Sie horten Sammelbildchen von Scharfschützen der Roten Armee und heben neuerdings den GI als global tätigen Befreier aufs Podest, in beinah blinder Verehrung. Israel verteidigen sie mit einer Kompromisslosigkeit, die an Überidentifikation grenzt. Gebildet hat sich diese Fraktion während der letzten 15 Jahre nach diversen Abspaltungsprozessen innerhalb der linken Szene - Bruchpunkte waren die ideologischen Schlachten um die Wiedervereinigung und die Debatten um den ersten und zweiten Irakkrieg. Wenn Sie diese Entwicklung ganz schnell nachvollziehen wollen, wenn Sie den ganz harten Stoff wollen, dann kommt hier das Heim-Lern-Programm für Sie: Antideutsch in 10 Schritten:

1. Fahren Sie nicht auf die Bahamas, sondern lesen Sie die Zeitschrift gleichen Namens. Rund um das Berliner Blatt "Bahamas" gruppieren sich die wahren Antideutschen.

2. Vergessen Sie Slogans wie "Kein Blut für Öl" und all die schmutzigen Dinge, die Sie früher mit der amerikanischen Flagge angestellt haben. Respekt! Schließlich haben die USA einst die Sklaverei abgeschafft und die Nazis besiegt.

3. Lassen Sie auch den "Soldaten sind Mörder"-Quatsch hinter sich und unterstützen Sie die Kriegspolitik der USA. Denn deren militärische Zivilisierungskampagnen richten sich weltweit gegen den "islamischen Faschismus", gegen fortschrittsfeindliche, völkische und theokratische Regime.

4. Die Propagandafilme von Michael Moore sind ab jetzt tabu. Die USA dürfen nicht geschwächt werden, denn Sie haben noch den offenen Konflikt mit Deutschland vor sich.

5. Auch über die Springerpresse müssen Sie neu nachdenken, weil die Redakteure dort verpflichtet werden, sich für Israel und die USA einzusetzen.

6. Geben Sie ihr Palästinensertuch in die Altkleidersammlung. Es ist ein Symbol des "palästinensisch-islamistischen Faschismus".

7. Nehmen Sie stattdessen auf sämtliche linken Demos eine israelische Fahne mit. Dann gibt es einen prima Flaggenstreit. Wenn sich andere Linke erwartungsgemäß über die eitle Aktion aufregen, dann sind diese als Antisemiten überführt.

8. Was die islamistischen Hass-Prediger können, können Sie schon lange. Die linken Palästina-Freunde dürfen Sie ruhig mal als "autonomen SA-Trupp" bezeichnen und die "Friedensfuzzis" mit der NPD vergleichen.

9. Und wenn es mal netter sein soll, probieren Sie es mit den Parolen "Koks´n´Cola statt Koran" oder "Natürlich müssen alle Staaten weg - Israel jedoch als letzter".

10. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn jemand behauptet, dass Ihr Argumentationsstil besonders deutsch sei. Das kann gar nicht sein.


Quelle: "Schwarze Katze" via "das rote Blog"

Sonntag, 5. August 2007

Fotografieren verboten!

Nach einem Bericht der "Süddeutschen" wird in den USA derzeit über ein Gesetz zum Fotografieverbot in New York verhandelt.
Jede Gruppe von zwei oder mehr Menschen, die für mehr als 30 Minuten eine Kamera benutzen will, würde nach den neuen Gesetzen eine schriftliche Genehmigung der Stadt benötigen und müsste eine Haftpflichtversicherung in Höhe von einer Million Dollar nachweisen. Dasselbe gilt für Gruppen von fünf Leuten oder mehr, die für zehn Minuten oder länger ein Stativ verwenden wollen
PictureNY.org

Samstag, 4. August 2007

Clownereien rund um's "Force Attac"

Das war 2006:

"Force Attack 2006 in Zahlen :
Ca. 14 000 zahlende Gäste
780 Fässer (a 50 Liter) Rostocker Pils
das DRK hat ca. 800 verletzte Leute vor Ort behandelt" (indymedia)

Beim diesjährigen "Force Attac" beherrschten "Terrorpunks" und "lokale Warlords" die Szene:

189684

Zumindest, wenn man der Satire auf IndyMedia glauben darf und sie auch versteht.

Montag, 30. Juli 2007

Neue "Sober Variante" - Virensuche @ "rf-news"

Tja, die Leute leben hinter dem Mond...

mlpdaktuell1

Freitag, 22. Juni 2007

Münchens Polizeivize kaspert herum

"Die Clowns rückten unseren Beamten mit Trillerpfeifen und Schirmchen immer enger auf den Leib. Sie imitierten ihre Mimik, ihre Schritte, ihre Körperhaltung und tanzten Ringelreihen mitten durch die Einheiten. Sie störten und fassten die Beamten ständig an. So etwas ist schwer zu ertragen. Lächerlich gemacht zu werden, ist auch eine Form von Gewalt."

Clowns schlimmer als black bloc?

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