Revolution

Sonntag, 19. Mai 2013

Zug von Stuttgart zur Blockupy-Demo am 1.6.2013 in Frankfurt/Main

Da ich gerade mal wieder in Stuttgart bin will ich auf den Sonderzug nach Frankfurt hinweisen, andere Verbindungen sind auf der Blockupy Hauptsseite zu finden bzw. bei lokalen Bündnissen:

Zur internationalen Blockupy-Demo am 1. Juni organisieren die AnStifter in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaftern gegen Stuttgart 21 einen Sonderzug von Stuttgart nach Frankfurt.

Fahrkarten gibt es in der DenkMacherei, Werastraße 10, in der Mahnwache am Hbf Stuttgart und auf den Montagsdemos.

Kontakt: kontakt@die-anstifter.de

KOMMT MIT NACH FRANKFURT.

ab Mittwoch, 29. Mai 2013: antikapitalistisches Camp

 

Freitag, 31. Mai 2013: Massenblockaden und Aktionen des Zivilen Ungehorsams: Wir werden den üblichen Geschäftsablauf der EZB und anderer Akteure des Krisenregimes öffentlich sichtbar stören. Zur weiteren Koordinierung meldet euch unter blockupy@drittes-europaeisches-forum.de.

 

Samstag, 1. Juni 2013: Internationale Demonstration, 11 Uhr Auftakt am Basler Platz, Abschluss am Willy-Brandt-Platz an der Europ. Zentralbank (EZB)

 

Blockupy Banner

Macht euch bereit für die Notfallproteste! Macht euch bereit für die Notfallproteste!

Montag, 1. April 2013

»Dokument A 2012« erschienen

Zum sechsten Mal erscheint nun unser „Dokument A – Berliner anarchistisches Jahrbuch“, mit dem wir euch die anarchistischen Aktivitäten im Berlin des Jahres 2012 präsentieren. Nachdem sich im August diesen Jahres, in St. Imier, Anarchist*innen aus der ganzen Welt versammelten, um zu debattieren und sich auszutauschen, und dieses Treffen auch in den Medien vielfach Beachtung erhielt, rückte der Anarchismus auch in diesem Jahr wieder in den Blickpunkt, nicht nur bei Menschen, die mit der Thematik vertraut sind, sondern auch viel mehr in der allgemeinen Öffentlichkeit. (...)

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Freitag, 28. Dezember 2012

Auf die Barrikaden

30 Wuppertaler Antifaschisten kämpften im spanischen Bürgerkrieg in der republikanischen Armee gegen (den späteren Diktator) Franco und die deutschen Nazi-Truppen. Einer der wenigen Überlebenden war Helmut Kirschey, der bis zu seinem Tod am 23. August 2003 in Göteborg lebte. Nach einer halbjährigen KZ- Haft floh er 1933 nach Holland und ging von dort im Juli 1936 nach Spanien.
Der Film begleitet den Wuppertaler Anarchosyndikalisten Helmut Kirschey 1989 auf eine Erinnerungsfahrt nach Spanien an die Stätten seines damaligen Aufenthaltes, wo er aktiv als Milizionär der anarchistischen Kolonne Durruti an den Kämpfen des Bürgerkriegs zwischen 1936 und 1939 teilnahm.

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Donnerstag, 27. Dezember 2012

EZLN meldet sich mit Kommuniqué zurück

Mexiko-Stadt. Die Aufmärsche von rund 50.000 Anhängern der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) in Südmexiko am vergangenen Freitag gelten inzwischen als größte Machtdemonstration in der Geschichte der Organisation seit ihrem bewaffneten Aufstand in den ersten Januartagen 1994. Die Anhänger der Rebellenorganisation zogen in fünf Bezirkshauptstädte des Bundesstaates Chiapas ein, die bereits vor knapp 19 Jahren von den Zapatisten in einer  Überraschungsaktion eingenommen worden waren. Still und ohne eine Erklärung abzugeben zogen sie wenige Stunden wieder ab.

Das von vielen erwartete und bereits einen Monat zuvor angekündigte Kommuniqué erfolgte schließlich doch noch im Laufe des Tages. Es umfasst nur wenige, abstrakte Zeilen. "Könnt ihr das hören? Es ist der Klang ihrer Welt, die zusammenbricht. Es ist die unsere, die wiederkehrt. Der Tag, der Tag war, wurde Nacht, und die Nacht wird der Tag sein, der Tag sein wird", heißt es darin.

Die Demonstrationen und das kurze Kommuniqué widerlegen die These vom Ende der Rebellenbewegung. Zugleich richtet sich das neue Dokument an die mexikanische Bundesregierungen und macht deutlich, dass das zapatistische Autonomieprojekt trotz aller Anfeindungen weiterhin existiert.

Die öffentlichkeitswirksame Aktion der Zapatisten war von einer mehrfachen Symbolik geprägt: am 21. Dezember 2012 fand kein angekündigter Weltuntergang, sondern der Beginn eines neuen Zyklus der Maya, der 14. Baktun, statt. Zeitgleich jährte sich der 1992 gefällte Beschluss zum bewaffneten Aufstand der EZLN zum 1. Januar 1994 zum 20. Mal. Damit schließt sich in der Maya-Zeitrechnung der Zyklus eines Katun.

Mit den Mobilisierungen, die vor allem durch ihre Anzahl und Breite überraschten, wurde zugleich eine neue Phase des zapatistischen Kampfes angekündigt.

(tdor/enlacezapatista)

(via amerika21.de)
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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Die Internationalen Brigaden - Freiwillige im spanischen Bürgerkrieg

1936: Der Widerstand in Spanien gegen die putschenden Militärs weckte Hoffnungen und Solidarität: Endlich wehrte sich ein Volk mit der Waffe in der Hand gegen den Faschismus. Aus 57 Ländern kamen Menschen, um die spanische Republik zu unterstützen - eine "internationale Eingreiftruppe" von unten. Anfangs kämpften die ausländischen Freiwilligen in den spontan zusammengestellten Milizen, später in den internationalen Brigaden. Die "Internationalen" wurden zu einer Elitetruppe, die unter hohen Verlusten an alllen Schlachten des spanischen Bürgerkriegs teilnahm.
Dieser Einsatz hatte auch seine Schattenseiten: Die Sowjetunion nutzte die Waffenhilfe für die Republik, um ihre Machtposition in Spanien auszubauen, Menschen die freiwillig gekommen waren, um gegen den Faschismus zu kämpfen, fielen stalinistischem Säuberungen zum Opfer. Schließlich ging der Bürgerkrieg verloren, weil die europäischen Demokratien die spanische Republik nicht unterstützten, während Hitler und Mussolini mit Waffen und Soldaten Franco zum Sieg verhalfen
Der Film schildert die Hoffnungen und Erlebnisse von Männern, die damals für die spanische Republik kämpften. Sie waren nur Bauern auf dem Schachbrett der internationalen Politik, doch in ihren Erinnerungen wird etwas anderes deutlich: Der Stolz, rechtzeitig gegen den Faschismus gekämpft zu haben und das Erlebnis eines gemeinsamen Widerstandes über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.

Quelle

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Samstag, 17. März 2012

Vor 91 Jahren: Aufstand in Kronstadt

Im Februar und März 1921 revoltierten die Matrosen der Festungsstadt Kronstadt in Unterstützung einer Streikbewegung im nahegelegenen Petrograd gegen die bolschewistische Herrschaft in Russland. Der Aufstand wurde schließlich von der Roten Armee unter Federführung Trotzkis blutig niedergeschlagen. Noch heute sorgt das Thema “Kronstädter Matrosenaufstand” für hitzige Debatten und Polemiken zwischen AnarchistInnen und RätekommunistInnen auf der einen und TrotzkistInnen auf der anderen Seite. 1917 noch als eine Speerspitze der kommunistischen Revolution gefeiert und in Liedern besungen, setzten sich die Matrosen 1921 für eine dritte Revolution ein – für ein freies Rätesystem an Stelle der bolschewistischen Parteienherrschaft. Sie bezahlten diesen Affront gegenüber den BolschewistInnen mit dem Tod. Am 17. März 1921 viel Kronstadt, tausende Tote waren zu beklagen.

Weiter bei anarchismus.at
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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Sylvesterdemo am 31.12.2011 in Stuttgart

Dieses Jahr gibt es zwei Aufrufe zu einer revolutionären Sylversterdemo in Stuttgart. Wir zitieren mal:

"(...) Das Jahr 2011 war geprägt von vielfältigen und kämpferischen linken Mobilisierungen. Mit dem Widerstand gegen Nazis und Rassisten, gegen Kriegstreiber und -profiteure, sowie mit klassenkämpferischen Aktionen gegen die Krisenpolitik der Herrschenden und für die Überwindung des Kapitalismus, konnten Kämpfe weiterentwickelt und linke Bewegungen gestärkt werden.

Viele der Aktivitäten hatten jedoch mit einem ausufernden Problem zu kämpfen: Staatliche Repression in verschiedensten Formen. Die staatlichen Kriminalisierungsversuche gegen linken Widerstand nahmen gerade in unserer Region in den letzten Monaten immer umfassendere Ausmaße an. Die seit August andauernde Untersuchungshaft eines Stuttgarter Antifaschisten wegen antirassistischer Proteste stellt nur den Höhepunkt der Repression dar.

Die Angriffe und Provokationen von Staat und faschistischer Bewegung gegen die Bestrebungen für eine fortschrittlicher Gesellschaft können nicht unwidersprochen bleiben. Wo auch immer sie versuchen uns zu treffen, gilt es sich gemeinsam und solidarisch zu verteidigen und politisch zurückzuschlagen. Am Silvesterabend werden wir uns noch einmal in diesem Jahr die Straße nehmen und deutlich machen, dass wir uns weder einschüchtern, noch einmachen lassen. Auf die Straße gegen Klassenjustiz und für ein revolutionäres 2012! (...)"


Weiterlesen im Aufruf http://​silvesterdemo0711.​tk​ und im Interview zur Demo

"(...) Wir rufen alle auf, sich geschlossen, solidarisch und Spektren übergreifend an der diesjährigen Silvesterdemo in Stuttgart zu beteiligen. Mit diesem Aufruf zu einem libertären Block wollen wir uns nicht von anderen Gruppen und der Demo abgrenzen, sondern verstärkt in und aus unserem Spektrum heraus dazu mobilisieren, um so der Zersplitterung der Linken eine kraftvolle und kämpferische Demo gegenüber zu stellen. Faschisten, die herrschende Klasse und ihre Repressionsorgane müssen 2012 mit einem starken Bündnis aller fortschrittlichen und revolutionären Gruppen rechnen. (...)"

Weiterlesen im Aufruf "Hinein in den libertären Block!"
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Dienstag, 18. Oktober 2011

Broschüre: „Die Krise heißt Kapitalismus!“

Aus­ein­an­der­set­zung zur Rolle der G20 - Ak­teu­re, Hin­ter­grün­de und Ge­gen­be­we­gung

Im Ok­to­ber 2011 er­schien in Rah­men der Mo­bi­li­sie­rung zur über­re­gio­na­len an­ti­ka­pi­ta­lis­ti­schen De­mons­tra­ti­on am 5.​11. in Frei­burg eine Bro­schü­re zur The­ma­tik. Auf 16 Sei­ten wird die Rolle der G20 be­leuch­tet, die Aus­wir­kun­gen die­ser Po­li­tik und die Ge­gen­be­we­gung skiz­ziert.

Die Krise heißt Ka­pi­ta­lis­mus. An­ders als es ver­sucht wird dar­zu­stel­len, ist die Krise längst nicht vor­über. In ihr ver­schär­fen sich die Wi­der­sprü­che zwi­schen Lohnar­beit und Ka­pi­tal und brin­gen so die wahre Ag­gres­si­vi­tät des Ka­pi­ta­lis­mus in sei­nem gan­zen Aus­maß ans Licht. So­zia­le Er­run­gen­schaf­ten wer­den kon­se­quent zu­rück­ge­schraubt, die
Pri­va­ti­sie­rung in vie­ler­lei Be­rei­chen schrei­tet wei­ter voran. In den so ge­nann­ten „Dritt­welt­län­dern“ geht der Ka­pi­ta­lis­mus Hand in Hand mit Hun­ger, Aus­beu­tung und Tod. Hinzu kommt eine ag­gres­si­ve Kriegs­po­li­tik der NA­TO-​Staa­ten. Krie­ge in Li­by­en, dem Irak oder in Af­gha­nis­tan wer­den nicht zum Schutz oder zur Wah­rung der Men­schen­rech­te ge­führt, son­dern ein­zig und al­lein aus Pro­fit­in­ter­es­sen.

In Zei­ten in denen die Kri­sen­haf­tig­keit des Ka­pi­ta­lis­mus stär­ker zu Tage tritt braucht die herr­schen­de Klas­se In­sti­tu­tio­nen, mit denen sie ver­sucht Kri­sen und Er­schüt­te­run­gen des glo­ba­len Mark­tes zu ver­wal­ten. Aus die­sem Grund nahm die Be­deu­tung aller Art von Gip­fel­tref­fen, bei denen sich die herr­schen­de Klas­se der In­dus­tri­e­län­der an einen Tisch setzt, um die Welt un­ter­ein­an­der auf­zu­tei­len und Aus­beu­tung zu or­ga­ni­sie­ren, in den letz­ten Jahr­zehn­ten zu. Durch die an­hal­ten­de Le­gi­ti­ma­ti­ons­kri­se der G8, wel­che als zu of­fen­sicht­lich un­de­mo­kra­tisch wahr­ge­nom­men wurde und die Not­wen­dig­keit der In­dus­tri­e­staa­ten ihre aus­beu­te­ri­sche Po­li­tik auch in Schwel­len­län­dern mit hohem Wirt­schafts­wachs­tum zu ko­or­di­nie­ren, wird die G20 das vor­ran­gi­ge In­stru­ment mit dem ver­sucht wird die Welt im Sinne des Ka­pi­tals zu struk­tu­rie­ren.

Doch auch dem Pro­test und Wi­der­stand gegen In­sti­tu­tio­nen, die Hun­ger, Krie­ge und Aus­beu­tung ver­wal­ten und or­ga­ni­sie­ren kommt in Zu­kunft wie­der eine grö­ße­re Be­deu­tung zu. Uns als Kom­mu­nis­ten und re­vou­lu­tio­nä­ren Lin­ken kann nicht daran ge­le­gen sein, an diese In­sti­tu­tio­nen zu ap­pel­lie­ren und re­for­mis­ti­sche For­de­run­gen zu stel­len. Es ist un­se­re Auf­ga­be, uns im Sinne der in­ter­na­tio­na­len So­li­da­ri­tät und des Klas­sen­kamp­fes ent­ge­gen­zu­stel­len. So soll diese Bro­schü­re die Fol­gen der ka­pi­ta­lis­ti­schen Glo­ba­li­sie­rung auf­zei­gen und zum Wi­der­stand da­ge­gen mo­bi­li­sie­ren.

Bro­schü­re „Die Krise heißt Ka­pi­ta­lis­mus!“ als PDF [10,5 MB]

Her­aus­ge­be­rin­nen:
Kam­pa­gne „no g20 – Die Krise heißt Ka­pi­ta­lis­mus“
Kon­takt: www.​no-g20.​tk | no-g20@​riseup.​net
Auf­la­ge: 750 Ex­em­pla­re | Selbst­kos­ten­preis
Bezug über www.​no-g20.​tk
Er­schei­nungs­da­tum: Ok­to­ber 2011

Er­stellt von:
An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Frei­burg (ALFR)
An­ti­fa­schis­ti­sche Linke Bühl-​Achern (ALBA)
Grup­pe 76 Ras­tatt/Murg­tal

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Samstag, 20. August 2011

140 Jahre Karl Liebknecht - Trotz alledem

Nach "So lange Leben in mir ist" vom 13.08. folgt heute der 2. Teil der DEFA Biografie über das Leben Karl Liebknechts: "Trotz alledem".

"Nach mehreren Jahren kommt Karl Liebknecht am 23. Oktober 1918 aus dem Gefängnis frei. Der Erste Weltkrieg ist fast am Ende und Liebknecht weiß, dass es im Arbeitervolk gährt. Auch Friedrich Ebert ahnt, dass eine Revolution kommen wird und will die Abdankung des Kaisers durchsetzen, um die Massen zu beruhigen. Der jedoch weigert sich zunächst.

Liebknecht weiß vom Kieler Matrosenaufstand und drängt darauf, die Revolution reichsweit auszurufen, doch sind die Arbeiter in Berlin der Meinung, noch nicht für die Revolution bereit zu sein. Auch Liebknechts Redegefechte mit Ebert und Scheidemann lassen die Massen schwanken, so weigert sich Liebknecht mit den Kriegsbefürwortern nun an einer Seite zu stehen. Auch die Familie Schreiner ist gespalten: Stellt sich Vater Schreiner auf die Seite der kaiserlichen Truppen, kämpfen Milda, Käthe und Kulle Schreiner an der Seite Liebknechts. Als der Aufstand der Kieler Matrosen auf das Reich übergreift, stellt sich Liebknecht an ihre Spitze und ruft am 9. November 1918 in Berlin die „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ aus. Die Aufständischen besetzen das Berliner Schloss, der Kaiser flieht.

Der Sieg der Revolution währt jedoch nicht lange. Mit Eberts Wissen werden Vorbereitungen für einen Angriff auf die Aufständischen vorbereitet. Am 24. Dezember, als zahlreiche Arbeiter bei ihren Familien sind, wird das Berliner Schloss vom kaiserlichen Militär eingenommen. Öffentlich wird zum Mord Liebknechts aufgerufen, der sich im Untergrund versteckt. Es kommt zur Jagd auf Kommunisten und zu öffentlichen Erschießungen. Mitte Januar 1919 verkündet die Zeitung der Spartakisten, Die Rote Fahne, die Ermordung von Liebknecht und Rosa Luxemburg. In Berlin versammelt sich ein Trauerzug, der beiden Ermordeten trotz Bedrohung durch das Militär die letzte Ehre erweist. (...)" (
Wikipedia)















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Samstag, 13. August 2011

Karl Liebknecht - So lange Leben in mir ist

Heute ist Karl Liebnkechts 140. Geburtstag. Der sehenswerte Film "Karl Liebknecht - So lange Leben in mir ist" ist eine DEFA Biografie von Günter Reisch aus dem Jahr 1965. Er befasst sich mit dem Leben Karl Liebknechts in den Jahren 1914 bis 1916. Wikipedia schreibt dazu:

"Berlin im Jahr 1914. Karl Liebknecht erhält von einem Genossen endlich die Papiere, die nachweisen, dass in Deutschland heimlich auf den Krieg hingearbeitet wird. Falsche Aussagen in französischen Zeitungen zur Waffenstärke der französischen Armee werden lanciert und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach hofiert. Gerade noch von Liebknecht scharf angegriffen, wird Krupp umgehend vom Kaiser geehrt. Wenig später, Liebknecht befindet sich gerade auf der Hochzeit der Arbeiter Käthe und Paul Schreiner, erfährt er, dass der österreichische Thronfolger in Sarajewo erschossen wurde. Er ahnt, dass Deutschland die Chance nutzen wird, um einen Krieg zu beginnen. Die nötigen Mittel müssen jedoch noch bewilligt werden. Bei einer ersten Plenarsitzung stimmt Liebknecht aufgrund des Fraktionszwangs noch für die Bewilligung der Mittel. Bei der späteren Reichstagssitzung ist er der einzige, der dagegen stimmt. Fortan gilt er als „Undeutscher“ und Vaterlandsverräter. Er wird als Schipper an die Front beordert, wo er 1915 sein Manifest Der Hauptfeind steht im eigenen Land! niederschreibt, das durch seinen Frontkameraden Waldemar Lehmann zu Käthe Schreiner gelangt, die es öffentlich macht. Paul Schreiner wurde eingezogen und ist im Krieg gefallen, sodass Käthe ihr neugeborenes Kind nun allein großziehen muss.

Auf Fronturlaub zurück in der Heimat trifft Liebknecht 1916 mit der aus der Haft entlassenen Rosa Luxemburg zusammen. Beide planen, sich von der SPD loszusagen. Sie gründen den Spartakusbund. In Jena leitet Liebknecht illegal eine Gruppe Jugendlicher zur Vorbereitung der Großdemonstration am 1. Mai an. Diese findet in Berlin statt. Arbeiter aus ganz Deutschland versammeln sich in der Großstadt und obwohl Liebknecht weiß, dass er, wenn er auf der Demonstration als Redner auftritt, verhaftet wird, spricht er zur Menge. Er wird abgeführt. Auch vor Gericht – die Verhandlung findet nach kurzer Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – bleibt Liebknecht seiner Haltung treu. Während draußen die Massen für Liebknecht demonstrieren, wird er abgeführt. (...)"
















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