Naziüberfall mit mehreren Verletzten in Nersingen (Lkr. Neu-Ulm)
Wie nun bekannt wurde (u.a die Südwestpresse berichtete in ihrer Online-Samstagsausgabe vom 12.07.2008 darüber) kam es in Nersingen (ungefähr 15 km von Ulm entfernt) in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli zu einem schweren Übergriff durch Mitglieder der “Kameradschaft Neu-Ulm” auf feiernde linke Jugendliche. Nachdem die Nazis einen Teilnehmer der Party als “Judenbüble” und “Nigger” angepöbelt hatten kam es zu einer Auseinandersetzung bei der ein Nazi eine Gaspistole zog und einem der Jugendlichen ins Gesicht schoss. Die Polizei die kurze Zeit später auftauchte verteilte Platzverweise und nahm die Personalien aller Beteiligten auf.
Noch am selben Abend wurden dieselbe Gruppe Jugendliche erneut gezielt angegriffen. Wieder von Nazis, welche nun offenbar Verstärkung geholt hatten. Bewaffnet mit Bierflaschen, Holzlatten und Schlagstöcken griffen sie die zahlenmäßig unterlegenen Jugendlichen an und verletzten 2 Personen so schwer, das sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Im Nachhinein sprechen einige der Jugendlichen von einer regelrechten Hetzjagd.
Inzwischen ermittelt zwar die Neu-Ulmer Kripo, die Polizei versucht das ganze jedoch mal wieder- als unpolitisch abzutun und spricht von zwei feiernden Gruppen die sich wohl irgendwie in die Haare bekommen haben müssen.
Nach dem es nun in den letzten 2 Jahren in der Region Ulm/Neu-Ulm zu etlichen zum Teil schweren Übergriffen durch Nazis gekommen ist, kann man ein Naziproblem wohl nicht mehr von der Hand weisen. Die Nazis treten immer offensiver auf, tragen immer öfter offen ihre Gesinnung zur Schau (z.B durch T-Shirts mit Aufdrucken die von “Sturm 88″ bis hin zu “Anti-Antifa” reichen) und versuchen zum Teil auch durch die Vermischung mit anderen Szenen und Subkulturen immer mehr als “normal” im Ulmer Tag-und Nachtleben zu gelten. Dies gilt vor allem für die Ulmer Gothic- und Stadionszene.
Doch auch viele Autonome Nationalisten aus der Gegend Ulm, bis hin nach Laupheim und Aalen treiben sich vermehrt in der Stadt herum und geben sich alternativ.
Wir begrüßen, dass sich auch das 2007 gegründete "Bündnis gegen Rechts" gegen die faschistische Tendenzen und Umtriebe stellt. So findet am Donnerstag den 17.7.2008 um 19:00 Uhr im Haus der Gewerkschaften in Ulm ein sehr interessanter Vortrag des Sozialwissenschaftlers und Journalisten Robert Andreasch zum Thema: "Neonazis in Süddeutschland" statt.
In diesem Sinne:
KEIN FUßBREIT DEN FASCHISTEN !
Via Schillernaut / de.antifa.net
Noch am selben Abend wurden dieselbe Gruppe Jugendliche erneut gezielt angegriffen. Wieder von Nazis, welche nun offenbar Verstärkung geholt hatten. Bewaffnet mit Bierflaschen, Holzlatten und Schlagstöcken griffen sie die zahlenmäßig unterlegenen Jugendlichen an und verletzten 2 Personen so schwer, das sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Im Nachhinein sprechen einige der Jugendlichen von einer regelrechten Hetzjagd.
Inzwischen ermittelt zwar die Neu-Ulmer Kripo, die Polizei versucht das ganze jedoch mal wieder- als unpolitisch abzutun und spricht von zwei feiernden Gruppen die sich wohl irgendwie in die Haare bekommen haben müssen.
Nach dem es nun in den letzten 2 Jahren in der Region Ulm/Neu-Ulm zu etlichen zum Teil schweren Übergriffen durch Nazis gekommen ist, kann man ein Naziproblem wohl nicht mehr von der Hand weisen. Die Nazis treten immer offensiver auf, tragen immer öfter offen ihre Gesinnung zur Schau (z.B durch T-Shirts mit Aufdrucken die von “Sturm 88″ bis hin zu “Anti-Antifa” reichen) und versuchen zum Teil auch durch die Vermischung mit anderen Szenen und Subkulturen immer mehr als “normal” im Ulmer Tag-und Nachtleben zu gelten. Dies gilt vor allem für die Ulmer Gothic- und Stadionszene.
Doch auch viele Autonome Nationalisten aus der Gegend Ulm, bis hin nach Laupheim und Aalen treiben sich vermehrt in der Stadt herum und geben sich alternativ.
Wir begrüßen, dass sich auch das 2007 gegründete "Bündnis gegen Rechts" gegen die faschistische Tendenzen und Umtriebe stellt. So findet am Donnerstag den 17.7.2008 um 19:00 Uhr im Haus der Gewerkschaften in Ulm ein sehr interessanter Vortrag des Sozialwissenschaftlers und Journalisten Robert Andreasch zum Thema: "Neonazis in Süddeutschland" statt.
In diesem Sinne:
KEIN FUßBREIT DEN FASCHISTEN !
Via Schillernaut / de.antifa.net
racethebreeze - 14. Jul, 09:13
Trackback URL:
https://racethebreeze.twoday.net/stories/5057751/modTrackback