Ni una muerta más – Keine einzige Tote mehr!
Vorhin bei redblog gefunden:
Sehr geehrter Parlamentspräsident Herr Núñez Téllez,
mit großer Sorge haben wir die Änderung des Gesetzes verfolgt, die therapeutische Abtreibungen in Nicaragua strafbar macht. Seit Oktober 2006 ist in Nicaragua der Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation (aborto terapéutico) verboten. Das bedeutet, dass sowohl Frauen, deren Leben aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen in Gefahr ist, als auch Frauen, die vergewaltigt worden sind, keine Abtreibung vornehmen dürfen. Seit der Einführung der Gesetzesänderung sind bis Juli 2007 schon 54 Frauen an den Folgen von Schwangerschaftskomplikationen gestorben, da sich die ÄrztInnen weigerten, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Nicht mitgezählt alle Frauen, die sich nicht ins Krankenhaus gewagt haben, aus Angst, sie könnten aufgrund von Komplikationen den Fötus verlieren und sich damit strafbar machen.
Weltweit stirbt jede Minute eine Frau an den Folgen ihrer Schwangerschaft. 8 Millionen von 210 Millionen Schwangeren erfahren jährlich lebensbedrohliche Komplikationen, die auf ihre Schwangerschaft zurückzuführen sind. Uns bestürzt, dass mit dem Verbot des Schwangerschaftsabbruchs aus medizinischer Indikation die Frau gezwungen wird, ihr Menschenrecht auf Gesundheit und Leben aufzugeben. Ebenso, dass Frauen nach einer Vergewaltigung ein Schwangerschaftsabbruch, zum Schutze der mentalen und physischen Gesundheit, verweigert und ihnen damit das Recht auf mentale Unversehrtheit abgesprochen wird.
Wir appellieren an Sie als Präsidenten der Asamblea Nacional, Herr Núñez Téllez:
- Beenden Sie das Sterben von Frauen und sichern Sie eine bestmögliche Gesundheitsversorgung!
- Setzen Sie sich für die Wiederherstellung eines straffreien aborto terapéutico ein! Weiter zum Unterschreiben >>>>>
Eine Aktion von Nicaragua Verein Hamburg e.V. und Movimiento Autónomo de Mujeres, gefördert durch die Bewegungsstiftung.
Sehr geehrter Parlamentspräsident Herr Núñez Téllez,
mit großer Sorge haben wir die Änderung des Gesetzes verfolgt, die therapeutische Abtreibungen in Nicaragua strafbar macht. Seit Oktober 2006 ist in Nicaragua der Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation (aborto terapéutico) verboten. Das bedeutet, dass sowohl Frauen, deren Leben aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen in Gefahr ist, als auch Frauen, die vergewaltigt worden sind, keine Abtreibung vornehmen dürfen. Seit der Einführung der Gesetzesänderung sind bis Juli 2007 schon 54 Frauen an den Folgen von Schwangerschaftskomplikationen gestorben, da sich die ÄrztInnen weigerten, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. Nicht mitgezählt alle Frauen, die sich nicht ins Krankenhaus gewagt haben, aus Angst, sie könnten aufgrund von Komplikationen den Fötus verlieren und sich damit strafbar machen.
Weltweit stirbt jede Minute eine Frau an den Folgen ihrer Schwangerschaft. 8 Millionen von 210 Millionen Schwangeren erfahren jährlich lebensbedrohliche Komplikationen, die auf ihre Schwangerschaft zurückzuführen sind. Uns bestürzt, dass mit dem Verbot des Schwangerschaftsabbruchs aus medizinischer Indikation die Frau gezwungen wird, ihr Menschenrecht auf Gesundheit und Leben aufzugeben. Ebenso, dass Frauen nach einer Vergewaltigung ein Schwangerschaftsabbruch, zum Schutze der mentalen und physischen Gesundheit, verweigert und ihnen damit das Recht auf mentale Unversehrtheit abgesprochen wird.
Wir appellieren an Sie als Präsidenten der Asamblea Nacional, Herr Núñez Téllez:
- Beenden Sie das Sterben von Frauen und sichern Sie eine bestmögliche Gesundheitsversorgung!
- Setzen Sie sich für die Wiederherstellung eines straffreien aborto terapéutico ein! Weiter zum Unterschreiben >>>>>
Eine Aktion von Nicaragua Verein Hamburg e.V. und Movimiento Autónomo de Mujeres, gefördert durch die Bewegungsstiftung.
racethebreeze - 26. Aug, 18:39
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