Freitag, 27. November 2009

Samstag in Stuttgart: Demo gegen Afghanistankrieg - nach der Demo: Party!

Der Einsatz der NATO in Afghanistan hat eine dramatische Eskalationsspirale in Gang gesetzt. Sowohl die Kampfhandlungen als auch die Opferzahlen nehmen immer weiter zu. Deutschland ist daran als drittgrößter Truppensteller wesentlich beteiligt. Trotz der katastrophalen Situation soll das deutsche Engagement bei der anstehenden Mandatsverlängerung nochmals ausgebaut werden.

Dagegen richtet sich die überregionale Demonstration im Vorfeld der Bundestagsentscheidung zur Mandatsverlängerung der Bundeswehr in Afghanistan.

Samstag 28. November - 13:00 Uhr Lautenschlagerstraße - Stuttgart gegenüber Hauptbahnhof


Nach der Demo:

Donnerstag, 26. November 2009

13.02.2010 Europas größten Naziaufmarsch verhindern! NO PASARAN!

Sonntag, 22. November 2009

Zitat des Tages

"Dieser linke Haufen fühlt sich nur mit Gewalt richtig wohl."

Die Liberale Hochschulgruppe Hohenheim zu den polizeilichen Ausschreitungen bei der Stuttgarter Bildungsstreikdemo gestern in Stuttgart.

Freitag, 20. November 2009

Mittwochskino: "Der Aufstand der Würde"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die Revolution sind wir alle! Lateinamerikas Linke zwischen Aufbruch und Reaktion" wird der Film "Der Aufstand der Würde" über die zapatistische Bewegung und die EZLN in Mexiko gezeigt.

Am 1. Januar 1994 besetzten Tausende Indigene unter der Losung Ya Basta! (Es reicht!) sieben Städte im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Zwei Wochen lang kämpften die Zapatistas - die sich nach dem Revolutionär Emiliano Zapata benannten - bewaffnet gegen die Regierung, die für sie nur Missachtung oder Gewalt übrig hatte. Seitdem setzen sie sich mit friedlichen Mitteln gegen Ausbeutung, Rassismus, Unterdrückung der Frauen und Naturzerstörung ein.

(2007 / 65 Min. / Film von Zwischenzeit e.V.)

Am Mittwoch, 25. November, ab 19:00 Uhr im Subversiv - Soziales Zentrum Stuttgart, Burgstallstr. 54

Mittwoch, 18. November 2009

Sa. 28.11.2009 Demo in Berlin gegen den Putsch in Honduras

Sa. 28.11.2009 Demo in Berlin gegen den Putsch in Honduras

Pariser Platz Berlin (S-Bahnhof - Unter den Linden), 14 Uhr

Internationale Solidarität mit Honduras
Lasst es uns Gemeinsam ausrufen
»Niemals wieder Putsch in Lateinamerika, Niemals wieder Putsch nirgendwo auf der Welt«

Dies ist ein Aufruf zur Solidarität mit der honduranischen Bevölkerung. Seit dem 28 Juni 09 (5 Monaten) ist die honduranische Bevölkerung Opfer eines zivil-militärischen Putsches, der von der militärischen, politischen und unternehmerischen Elite ausgeführt wird und international dafür Unterstützung von der neoliberalen Rechten erhält, so wie im Fall Deutschlands z.B. von der FDP-nahen Friedrich-Naumann Stiftung.

Trotz der Militarisierung, der Morde, der Folter und dem »Verschwinden« lassen von Personen, lässt sich der Widerstand nicht einschüchtern. Die Bevölkerung bleibt Tag für Tag in Aufruhr um das zu erreichen, was ihr Recht ist: Die Selbstbestimmung und der Widerstand gegen Willkürherrschaft und Militärdiktatur! In ihren Sonntagsreden beklagen Wirtschaftslobbyisten und die von ihnen gesteuerten Politiker_innen sogenannte Unterentwicklung, Rechtlosigkeit und Hunger in den Ländern des Südens − und sorgen mit ihren Entscheidungen dann dafür, dass die dortige Bevölkerung weiter verelendet. Dagegen organisieren sich die Unterdrückten seit vielen Jahren gerade in Lateinamerika immer erfolgreicher, um sich gegen Ausbeutung Vertreibung, Zerstörung ihrer Lebensräume und den Verkauf der lebenswichtigen Ressourcen wie Wasser und Boden an internationale Konzerne zu wehren. Der Putsch in Honduras soll nun das Exempel sein, das dieser Entwicklung Einhalt gebietet. Mit der Präsidentenwahl am 29.11.09, die vermutlich unter dem Putschregime stattfinden wird, soll der Putsch als zivile Übergabe der politischen Macht getarnt und reingewaschen werden. Eine Wahl, an der nur dem Regime treu ergebene Politiker teilnehmen dürfen, ohne Versammlungsfreiheit und regimekritische Medien.
Das ist Demokratie a la FDP!!!

Sorgen wir mit dafür, dass ihnen der Bissen »Honduras« im Halse stecken bleibt!!! Demaskieren wir die Heuchler von der FDP, denen Menschenrechte und Demokratie nur dann unterstützenswert sind, solange dadurch die internationale Ausbeutung, die sie den »Freien Welthandel« nennen, nicht behindert wird!!!

Wenn sie die Represion Globalisieren, Globalisieren wir den Widerstand

Solidaritätsbündnis für den honduranischen Widerstand. Berlin.

Plakat und Aufruf auch unter:
http://cospral.vox.com/
http://www.atencoresiste.org/web/index.php?article_id=108&clang=0

AUFRUF ZUR SILVIO-MEIER-DEMO BERLIN 09

Am 21. November 1992 wurde der Hausbesetzer und Antifaschist, Silvio Meier, am U-Bahnhof Samariterstr. von Neonazis erstochen. Im Gedenken an ihn findet deshalb jedes Jahr eine antifaschistische Demonstration in Berlin statt. Die Silvio-Meier-Gedenkdemo thematisiert aber auch jährlich Themen wie die Bedrohung von Hausprojekten, die regelmäßigen Repressionswellen gegen linke Strukturen durch Staat und Polizei sowie die Verdrängung sozial Schwacher durch die Kiezumstrukturierung.

Die Gefahr, welche von Nazis in Friedrichshain ausgeht, ist bis dato nicht gebannt. Im Sommer diesen Jahres wurde ein Linker von Neonazis am S-Bhf. Frankfurter Allee fast totgeschlagen. Außerdem eröffnete die Marke "Thor-Steinar" ein Geschäft in der Petersburger Straße. Das zeigt, dass ein antifaschistischer Selbstschutz nötig ist.

Die Silvio Meier Demo ist ein Ausdruck antifaschistischer Kultur und Lebensweise sowie eine klare Ansage an Faschisten, Rassisten und autoritäre Arschlöcher.

Enough is Enough! Linke Freiräume schaffen! Gegen Nazis, Staat und Kapital!

Mahnwache: Samstag | 21. November 2009 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße
Demo: Samstag | 21. November 2009 | 16 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße
Party: Samstag | 21. November 2009 | 21 Uhr | K9 / Kinzigstraße 9

Quelle und mehr Infos


Dienstag, 17. November 2009

Buchtipp: "ausgesteuert - ausgegrenzt ...angeblich asozial"

Wir hatten uns bereits hier und da mit der historischen Stigmatisierung »Asozialer« während des Nationalsozialismus befasst. Nun haben Anne Allex und Dietrich Kalkan bei AG Spak das Buch "ausgesteuert - ausgegrenzt ...angeblich asozial" herausgegeben.

„Der Berliner Arbeitskreis „Marginalisierte - gestern und heute!“ befasst sich mit der Geschichte von Unangepassten und Missliebigen, insbesondere der Aufklärung über die Verfolgung und Vernichtung so genannter Asozialer im Nationalsozialismus. Im Buch werden Kontinuitäten und Brüche dieser Entwicklung bis hin zu aktuellen Erscheinungen unter den Fragestellungen „Wer ist nützlich?“ und „Wer ist minderwertig?“ diskutiert. Kulminationspunkt der Beiträge ist die Auseinandesetzung mit dem Wesen des Stigmas „Asozial“, das im Prinzip auf diskriminierenden Zuschreibungen fußt…“

Der Beitrag Arbeitshaus Rummelsburg von Katrin Framke kann als exklusive Leseprobe bei LabourNet gelesen werden.

Bezugsquelle (ISBN 978-3-930 830-56-5, 351 S.,28 €)

Kreisch! Renitene Demonstranten bei unangemeldeter Montagsdemo gegen Stuttgart 21!

Gegenüber gefährlichen Demonstranten bei unangemeldeten Demos richtet sich die Polizei, nicht nur in Freiburg sondern auch bei der "Montagsdemo gegen S21" gestern, notfalls mit aller Gewalt, gemäß Versammlungsgesetz. In Stuttgart traf es jetzt eine ältere Dame, die "gefährlich bewaffnet" war: Mit Handtasche und einem kleinen Schildchen, auf das sie Ihre Hetzparolen gegen "Stuttgart 21" geschrieben hatte. Da braucht es schon zwei ungefähr doppelt so große und breite Polizeibeamte, die sie im Polizeigriff auf die Wache schleppen...


Samstag, 14. November 2009

Landesweite Bildungsstreikdemo

landesweite-bildungsstreikdemo

Samstag, 21. November 2009, 14:30 Uhr, Stuttgart, Lautenschlagerstr. beim Hauptbahnhof

Weitere Infos:
http://www.bildungsstreik-bawue.de

Freitag, 13. November 2009

Bezahlt oder nicht?

»Sie ist keine Bloggerin« Die international hofierte kubanische Internet-Publizistin Yoani Sánchez stößt bei ihren Kollegen auf wenig Gegenliebe. Gespräch mit Norelys Morales Aguilera von islamiacu.blogspot.com

Eine merkwürdige Verfolgte: Yoani Sánchez genießt ungewöhnliche Aufmerksamkeit, auch von deutschen Unternehmen Beitrag zum mehr als merkwürdigen Blog von Yoani Sánchez

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