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    <title>&quot;Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.&quot; Schiller : Rubrik:Antimilitarismus</title>
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    <dc:publisher>racethebreeze</dc:publisher>
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    <title>&quot;Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.&quot; Schiller</title>
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  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/75234412/">
    <title>Antimilitaristin Hanna Poddig tritt Haft an!</title>
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    <description>Antimilitaristin Hanna Poddig tritt Haft an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt Eure Solidarität mit Hanna und fordert bei der Staatsanwaltschaft in Flensburg die Einstellung der Strafverfahren gegen die Unterstützer_innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JETZT ONLINE: &lt;a href=&quot;http://www.frieden-mitmachen.de&quot;&gt;http://www.frieden-mitmachen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2008 blockierten Aktivist_innen einen Transportzug der Bundeswehr, um gegen den kriegerischen Normalzustand in der BRD zu demonstrieren. Mit einer Ankettaktion gelang es den Antimilitarist_innen damals, den Zug für mehrere Stunden aufzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angekettete Aktivistin Hanna Poddig wurde in langwierigen Prozessen zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, eine Verfassungsbeschwerde wegen der Verletzung ihres Grundrechts auf  Versammlungsfreiheit wurde vom Verfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Aktivistin sich dagegen entschieden hat, die Strafe zu bezahlen, erschien sie am 15.03.2012 am Knast in Frankfurt/M. zum Haftantritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanna: Kriege gehören längst wieder zum Standardrepertoire deutscher Außenpolitik. Dagegen habe ich mich mit der Aktion gewandt und dazu stehe ich heute unverändert. Es ist eben dieser zunehmend militarisierte Staat, der auf der einen Seite Kriege führt und auf der anderen Seite dann die Gegner_innen dieser Politik verfolgt und bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hanna freut sich über solidarische Aktionen gegen die kriegerische Normalität. Wer ihr schreiben möchte kann dies unter folgender Adresse tun:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanna Poddig, JVA Frankfurt, Obere Kreuzäckerstraße 4, 60435 Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Unterstützt Hanna mit einer Patenschaft und übernehmt symbolisch einen Tagessatz ihrer Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt Eure Solidarität mit Hanna und fordert bei der Staatsanwaltschaft in Flensburg die Einstellung der Strafverfahren gegen die Unterstützer_innen!</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-16T13:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/38775236/">
    <title>Deutsche Systemführerschaft</title>
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    <description>Die Industriegewerkschaft Metall bekennt sich zum Umbau der Bundeswehr zur global operierenden Interventions- und Besatzungsarmee und fordert eine drastische Ausweitung der deutschen Rüstungsexporte. Das &quot;neue sicherheitspolitische Umfeld des 21. Jahrhunderts&quot; sei bestimmt von dem &quot;Konzept weltweit mobiler Streitkräfte, die flexibel an wechselnden Schauplätzen für militärische Einsätze zur Verfügung stehen&quot;, erklärt der IG Metall-Vorstand in einer aktuellen Studie über den &quot;militärischen Schiffbau&quot;. Die Autoren sprechen sich nicht nur dafür aus, die &quot;Einsatzfähigkeit&quot; der Kriegsmarine gegen die &quot;Bedrohung des freien Warenverkehrs&quot; rüstungspolitisch sicherzustellen; sie fordern ebenso, die &quot;Exportfähigkeit&quot; deutscher Waffen zu gewährleisten. Den Gewerkschaftern zufolge zielen die &quot;Hoffnungen in der Branche&quot; auf &quot;Wachstumsmärkte außerhalb Europas&quot;; verwiesen wird auf die von &quot;einigen Schwellenländern&quot; geplanten &quot;milliardenschweren Beschaffungen&quot;. Um bei diesem &quot;Rennen&quot; zum Zuge zu kommen, müssten die &quot;wehrtechnischen Kernfähigkeiten&quot; der deutschen Wirtschaft ausgebaut und vertieft werden, heißt es: Es gelte, die &quot;Entwicklung neuer Produkte für neue Märkte zu beschleunigen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weltweit mobile Streitkräfte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Vorstand der IG Metall und sein &quot;Arbeitskreis Wehrtechnik und Arbeitsplätze&quot; in einer aktuellen Studie erklären, stehe die Bundeswehr &quot;vor der Aufgabe, zunehmend neue internationale Aufgaben zu übernehmen, die veränderte militärische Fähigkeiten und neue Ausrüstung erfordern&quot;. Die Publikation trägt den Titel &quot;Perspektiven der deutschen militärischen Schiffbaukapazitäten im europäischen Kontext&quot;; ihre Autoren gehen übereinstimmend davon aus, dass das &quot;neue sicherheitspolitische Umfeld des 21. Jahrhunderts&quot; bestimmt ist &quot;von dem Konzept weltweit mobiler Streitkräfte, die flexibel an wechselnden Schauplätzen für militärische Einsätze zur Verfügung stehen&quot;. Exemplarisch wird in diesem Zusammenhang auf eine &quot;neue Herausforderung&quot; verwiesen - &quot;die zunehmende Bedrohung des freien Warenverkehrs zu See durch Piraterie und Terrorismus&quot; etwa am Horn von Afrika und im Golf von Aden.[1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rüstungsexportmärkte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Damit einhergehend äußern die Autoren die Befürchtung, die angemahnte Umrüstung des deutschen Militärs zur global agierenden Interventions- und Besatzungsarmee könne wegen der aktuellen Finanzkrise auf der Strecke bleiben. Die &quot;Transformation der Bundeswehr&quot; falle in eine &quot;Phase öffentlicher Sparpolitik&quot;; dies führe dazu, dass das &quot;nationale Beschaffungsvolumen&quot; nicht ausreiche, &quot;um vorhandene Entwicklungs- und Produktionskapazitäten wirklich auszulasten&quot;, heißt es. Gerade im Marineschiffbau könne eine wirkliche Kapazitätsauslastung daher &quot;nur über Exporte erfolgen&quot;, ist der Publikation der IG Metall zu entnehmen; militärische Aufträge hätten insbesondere für die deutschen Werften &quot;eine klar stabilisierende Funktion&quot;. Da jedoch die europäischen Exportmärkte &quot;hart umkämpft&quot; seien, richteten sich die &quot;Hoffnungen in der Branche&quot; auf &quot;Wachstumsmärkte außerhalb Europas&quot;, erklären die Autoren - und verweisen auf von sogenannten Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien geplante &quot;milliardenschwere Beschaffungen&quot;. Im Rahmen der &quot;Entwicklung neuer Produkte für neue Märkte&quot; werde die Konkurrenz jedoch nicht abnehmen, wissen die Gewerkschafter: &quot;Bei diesem Rennen werden längst nicht alle europäischen Anbieter zum Zuge kommen können.&quot;[2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;EADS der Meere&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um nun einerseits die für den Bau von Kriegsschiffen aller Art notwendigen &quot;wehrtechnischen Kernfähigkeit(en)&quot; mit &quot;nationaler Bedeutung&quot; zu erhalten und andererseits auf dem internationalen Waffenmarkt zu reüssieren, favorisiert die IG Metall in ihrer Studie eine &quot;europäische Lösung&quot;. Auf der Grundlage einer EU-weiten &quot;Definition der militärischen Anforderungen&quot; seien die &quot;Ergänzungs- und Ersatzbedarfe&quot; der jeweiligen nationalen Kriegsmarinen festzulegen und in &quot;europäische Beschaffungsprogramme&quot; zu überführen, heißt es. Das Ziel bestehe dabei in der Errichtung einer &quot;gemeinsamen Basis der Rüstungsindustrie als Element der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik&quot;. Konkret werden hierunter &quot;übergreifende Kooperationen&quot; der wirtschaftlich stärksten und technologisch fortgeschrittensten Waffenschmieden verstanden - etwa in Form der Herausbildung einer &quot;EADS der Meere&quot;.[3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nationale Interessen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die in der Studie zum &quot;militärischen Schiffbau&quot; dargelegten Auffassungen entsprechen offenbar einer längerfristigen strategischen Orientierung der IG Metall. Bereits 2005 forderte der beim Vorstand der Gewerkschaft angesiedelte &quot;Arbeitskreis Wehrtechnik und Arbeitsplätze&quot; in einer &quot;Erklärung zur Lage des Marineschiffbaus&quot; die &quot;Schaffung eines europäischen Werftenverbundes&quot;. Voraussetzung für die Implementierung einer solchen &quot;maritimen EADS&quot; sei allerdings die &quot;grundlegende Stärkung der Systemführerschaft in Deutschland&quot;, hieß es: &quot;Gefordert ist (...) ein starker nationaler Industrie- und Forschungsverbund, der genügend Potential hat, um die verschiedensten internationalen Allianzen zu schließen und dabei eine führende Rolle zu spielen.&quot; Um die &quot;entscheidende(n) Kernkompetenzen der deutschen Wehrtechnik&quot; zu erhalten und weiterzuentwickeln, verlangten die Gewerkschafter von der Bundesregierung die &quot;entschlossene Durchsetzung der nationalen und strategischen Interessen (...) auf allen Ebenen&quot;: &quot;Anderenfalls wird Deutschland den Ambitionen der Konkurrenten nicht gewachsen sein.&quot;[4]&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Die Kriegführung der Zukunft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Parallel dazu forderte Hartmut Küchle vom &quot;Arbeitskreis Wehrtechnik und Arbeitsplätze&quot; in einer von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung herausgegebenen Publikation eine deutliche Ausweitung der staatlichen Exportförderung für Rüstungsgüter: &quot;Da der Staat der privaten Industrie heute kaum noch eine Bestandsgarantie geben kann, ist der Export zur Sicherung der erforderlichen Mindestkapazitäten umso notwendiger.&quot; Wer wie die Bundesrepublik &quot;Weltordnungspolitik&quot; betreiben wolle, tue zudem gut daran, nicht nur &quot;militärische Fähigkeiten&quot;, sondern auch &quot;rüstungsindustrielle und rüstungstechnologische Kompetenzen&quot; als &quot;Grundlage für politischen Handlungsspielraum&quot; zu verstehen: Es gelte, erklärte Küchle unter Berufung auf das &quot;Zentrum für Transformation&quot; der Bundeswehr [5], &quot;sich auf die Kriegführung der Zukunft (zu) konzentrieren&quot;.[6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1], [2], [3] IG Metall Vorstand - Wirtschaft, Technologie, Umwelt: Perspektiven der deutschen militärischen Schiffbaukapazitäten im europäischen Kontext. Frankfurt am Main, Dezember 2010&lt;br /&gt;
[4] Erklärung des &quot;Arbeitskreises Wehrtechnik und Arbeitsplätze in der IG Metall&quot; zur Lage des Marineschiffbaus in Deutschland, Emden 2005&lt;br /&gt;
[5] bis Juli 2004: &quot;Zentrum für Analysen und Studien der Bundeswehr&quot;&lt;br /&gt;
[6] Hartmut Küchle: Die Neustrukturierung des deutschen Rüstungsmarktes als industriepolitische Aufgabe. Düsseldorf 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58137&quot;&gt;www.german-foreign-policy.com&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-09T06:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/16541553/">
    <title>Protest gegen Bundeswehrgelöbnis war und ist legitim! Wir fordern die Einstellung...</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/16541553/</link>
    <description>Das &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info/neu/aktuelles.html&quot;&gt;Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit&lt;/a&gt; ist mit einer Solidaritätserklärung mit den TeilnehmerInnen der  Kirchenbesetzung und der Sitzblockade gegen das Bundeswehrgelöbnis am  30.Juili vergangenen Jahres vor der Stuttgarter St. Eberhardskirche an  die Öffentlichkeit gegangen. Die Erklärung kann noch unterstützt werden  (Name, Organisation) per Mail an &lt;a href=&quot;mailto:kontakt@versammlungsrecht.info&quot;&gt;kontakt@versammlungsrecht.info&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;div id=&quot;imCel0_08&quot;&gt; &lt;div id=&quot;imCel0_08_Cont&quot;&gt; 	&lt;div id=&quot;imObj0_08&quot;&gt; &lt;p class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs12 fb &quot;&gt;&lt;b&gt;Protest gegen Bundeswehrgelöbnis war und ist legitim&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fordern die Einstellung aller Strafverfahren gegen die Beteiligten!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt; &lt;br /&gt;Am 30. Juli 2010 fand auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein  öffentliches  Gelöbnis der Bundeswehr statt. Vorab gab es  breite  Gegenaktivitäten.  So wurde unter anderem die St. Eberhards-Kirche in der Königstraße  besetzt und nach wenigen Stunden durch die Polizei geräumt. Am Tag des  Gelöbnisses selber wurden eine Sitzblockade gewaltsam  geräumt und  insgesamt über 70 Personen in Gewahrsam genommen. Inzwischen erhielten  die Betroffenen Strafbefehle und Bußgeldbescheide.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt;Eine Kirchenbesetzung und ihre Folgen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag den 25. Juli stellten  sich in der Domkirche St. Eberhard zwei Dutzend KriegsgegnerInnen der   Kirchengemeinde vor und kündigten an die Kirche bis zum Gottesdienst im  Rahmen des öffentlichen Bundeswehr-Gelöbnisses am darauf folgenden   Freitag nicht mehr verlassen zu wollen. Desweiteren sicherten sie zu,   sich angemessen und respektvoll zu verhalten und boten an, sich an dem   Programm in der Kirche nach Kräften zu beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch   beschloss der Dompfarrer und Stadtdekan, Prälat Michael H.F. Brock, der  wenige Monate später durch das Aktionsbündnis K21 zum Vermittler im   Konflikt um Stuttgart 21 benannt wurde, bereits zwei Stunden später die  Kirche durch die Polizei räumen zu lassen. Sieben Friedensaktivisten   wurden daraufhin über mehrere Stunden in Polizeigewahrsam genommen.   Inzwischen  bekamen die Aktivisten Strafbefehle, wogegen teilweise   Widerspruch eingelegt wurde. Die ersten Prozesse stehen bald an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unterzeichner dieser Erklärung fordern Straffreiheit für die Kirchenbesetzer und sofortige Einstellung aller Verfahren!&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt;Blockierer erhielten Bußgeldbescheide&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Am Tag des Gelöbnisses selber versuchten rund 70 KriegsgegnerInnen  mit  einer Sitzblockade vor der St. Eberhardskirche den reibungslosen  Ablauf des öffentlichen Gelöbnisses zu blockieren. Daraufhin sperrte die  Polizei einen Teil der Königstraße und räumte die friedliche Blockade   teilweise gewaltsam. Über fünf Stunden mussten die betroffenen   Friedensaktivisten in Gewahrsam verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen hat ein   Teil der Betroffenen Bußgeldbescheide des Ordnungsamtes u.a. wegen   angeblicher Verstöße gegen das Versammlungsgesetz erhalten. Gegen eine Vielzahl dieser Bescheide wurde Widerspruch eingelegt, einige führten   auch zu einer Einstellung aufgrund von Geringfügigkeit. In den kommenden Wochen stehen mehrere Gerichtstermine an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Grundsatzurteil aus dem Jahr 1995 stellt das Bundesverfassungsgericht eindeutig klar, dass auch Blockaden - sofern&lt;br /&gt;keine Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel angewandt wird -   durch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit geschützt werden. Wir   fordern die Aufhebung aller Bußgeldbescheide!&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt;Solidarität mit den Betroffenen!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Diese Kriminalisierung legitimen Protestes stellt keinen Einzelfall  dar! Ob  bei den Protesten gegen S21, antifaschistischen Aktivitäten oder  Aktionen gegen Krieg  Bußgeldbescheide und Strafbefehle werden immer   mehr zur alltäglichen Behördenpraxis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade deshalb ist es notwendig, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und diese zu unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besucht die Gerichtstermine, schafft Öffentlichkeit, engagiert euch für die   Versammlungsfreiheit. Betroffen sind einzelne, gemeint sind wir alle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt;Erstes Verfahren: Mittwoch, den 30. März 2011 um 15:30 Uhr im Saal 3 des Amtsgericht Stuttgart Hauffstraße 5 70190 Stuttgart &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Erklärung wird herausgegeben durch:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt; &lt;br /&gt;Einzelpersonen:&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt; &lt;br /&gt;Tom Adler Betriebsrat bei Daimler und Stadtrat SÖS&amp;LINKE  Stuttgart,  Hagen Battran, Florian Beißwenger - Mitglied der  Blockadegruppe gegen  Stuttgart21, Daniel Behrens Vorstand DIE LINKE  Bietigheim-Bissingen,  Roland Blach Landesgeschäftsführer DFG-VK Baden -  Württemberg, Achim  Buhl, Reinhart Czisch, Alfred Denzinger  Unternehmensberater,  Rudersberg, Jochen Dürr Landessprecher der VVN -  BdA Baden Württemberg, Heike Hänsel, Thomas Haschke Sprecher LAG Frieden die Linke Baden -  Württemberg, Wolfgang Hänisch, Bernhard Hoell, Evelyn Hofer  Wirtschaftskorrespondentin Rudersberg, Reiner Hoffmann Mitglied  der IG  Metall und des Betriebsrats der Porsche AG in Zuffenhausen,  Christa  Hourani Betriebsrätin Daimler IG Metall, Manfred Jansen, Dieter  Keller, Dieter Lachenmayer Sprecher des Friedensnetz BW, Tina Mürle,  Konrad  Nestle, Mike Pflugrath Aktivmitglied in der Attac Regional-Gruppe  Schorndorf, Brigitte Renkl Kreisvereinigung der VVN-BdA   Leonberg-Sindelfingen-Böblingen, Markus Spreitzer ver.di Ortsvorstand   Stuttgart, Lydia Trüten IGM Vertrauensfrau Esslingen und VVN-BdA Kreis   Esslingen, Thomas Trüten IG Metall Vertrauensleuteleiter Mitglied IG   Metall Delegiertenversammlung Esslingen Kreisvorstand VVN-BdA Esslingen, Stefan Urbat piratige Kandidateneinzelmeinung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 fb &quot;&gt; &lt;br /&gt;Organisationen:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul class=&quot;imBullet&quot;&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;AGIF (Föderation der ArbeitsimmigrantInnen in Deutschland)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;ATIF (Föderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Deutschland)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;ATIK - YDG (Neue Demokratische Jugend) &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;DFG-VK Baden - Württemberg&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;DIE LINKE. Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;DKP Baden - Württemberg&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;DKP Rems-Murr&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Initiative &quot;Kein Nazizenentrum in Weiler, noch anderswo!&quot;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;LAG Frieden die Linke Baden - Württemberg&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Libertäres Bündnis Ludwigsburg (LB²)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Linke Hochschulgruppe Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;MLPD Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Offenes Treffen gegen Militarisierung Stuttgart (OTKM)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Revolutionäre Aktion Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Solidarität International Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;VVN-BdA Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Weiler schaut hin! e.V.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;imAlign_left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;ff3 fc0 fs10 &quot;&gt;Yasanacak Dunya (Türkische Zeitung &quot;Lebenswerte Welt&quot;)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; 	&lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt;</description>
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    <title>Presseerklärung des Bündnisses für Versammlungsfreiheit zum Bundeswehrgelöbnis am...</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6452447/</link>
    <description>In einer ausführlichen &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info/neu/pics/BfV-Pressemitteilung-Geloebnis.pdf&quot;&gt;Pressemeldung&lt;/a&gt; nimmt das Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit Stellung zu den Ereignissen beim öffentlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 30. Juli in Stuttgart. Zu dem militaristischen Spektakel haben das &lt;a href=&quot;http://www.blockbw.tk&quot;&gt;&quot;Blockadebündnis&quot;&lt;/a&gt;, das Bündnis &lt;a href=&quot;http://www.gelöbnix-stuttgart.de/&quot;&gt;&quot;Gelöbnix&quot;&lt;/a&gt; sowie ein &lt;a href=&quot;http://kriegstreiberblockieren.blogsport.de/&quot;&gt;&quot;revolutionäres Bündnis&quot;&lt;/a&gt; zu Protesten aufgerufen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juli fanden in Stuttgart Proteste gegen das öffentliche Gelöbnis der Bundeswehr statt. Das &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info/&quot;&gt;Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit&lt;/a&gt;, dem über 120 politische Organisationen, Parteien Gewerkschaften und Verbände sowie zahlreiche Einzelpersonen angehören, hatte mit mehreren&lt;br /&gt;
Demobeobachtergruppen die Proteste begleitet. Das Bündnis hat sich ausdrücklich nicht zum Inhalt der Proteste gegen das Gelöbnis positioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Vorfeld kritisierte das Bündnis, dass mit dem neuen, geplanten Versammlungsgesetz unliebsame Versammlungsleiter sowie Proteste behindert werden können. Dies war nach Ansicht des Bündnisses bereits bei diesen Protesten gegen das Gelöbnis der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden vier Anmelderinnen und Anmelder verschiedener Protestversammlungen durch das Ordnungsamt der Stadt Stuttgart als &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info/neu/pics/BfV-Presseerklaerung13072010.pdf&quot;&gt;ungeeignet &lt;/a&gt;abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl keiner der Betroffenen vorbestraft ist oder wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz verurteilt wurde, verweigerten die städtischen Behörden den Kundgebungsanmeldern ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nimmt das Ordnungsamt den geplanten neuen §15,5 des baden-württembergischen Versammlungsgesetzes vorweg. Darin heißt es: Der Veranstalter hat der zuständigen Behörde auf Anforderung Geburtsdatum und Geburtsort der die Versammlung leitenden Person mitzuteilen. Die zuständige Behörde kann die die Versammlung leitende Person als ungeeignet ablehnen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass durch ihren Einsatz Störungen der Versammlung oder Gefahren für die öffentliche Sicherheit entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen haben die abgelehnten Versammlungsleiter Widerspruch gegen dieses Vorgehen eingelegt und ihre Anwälte eingeschaltet. Das Bündnis für Versammlungsfreiheit hat bereits seine politische Unterstützung während des anstehenden Rechtsstreites angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Demobeobachtergruppen des Bündnisses angefertigte Chronologie der Proteste am 30. Juli macht deutlich, dass es vor allem die polizeilichen Aktivitäten waren, mit denen ein auch für die - ausnahmslos geladenen - Besucher des Gelöbnisses wahrnehmbarer Protest behindert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Bundesverwaltungsgericht muss die Bundeswehr, wenn sie sich bewusst nicht auf ein Kasernengelände beschränkt, sondern in die Öffentlichkeit und den dort geführten Meinungskampf begibt, kritische Äußerungen der Zuschauer so lange ertragen, wie hierdurch nicht der Ablauf der Veranstaltung konkret beeinträchtigt wird. Dies gilt selbst dann, wenn die Würde der Veranstaltung Schaden nimmt. (Nach: Euskirchen, Markus: Militärrituale  Analyse und Kritik eines Herrschaftsinstruments, Köln 2005, Seite 105. )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen wurde nicht nur die militärkritische Öffentlichkeit in ihrem Demonstrationsrecht unzulässig eingeschränkt: Auch Anwohner, Geschäftsleute in der Königsstraße, zufällige Passanten, sowie der Durchgangsverkehr wurden in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis für Versammlungsfreiheit betont erneut die Wichtigkeit uneingeschränkten Versammlungsrechtes als demokratisches Grundrecht.&lt;br /&gt;
Zudem fordert es die politisch Verantwortlichen auf, die ständig wiederkehrenden Repressionen gegen Kundgebungen und Demonstrationen zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden die Chronologie aus Sicht der Demobeobachtergruppen des Bündnisses, Ergänzungen und Hinweise bitte an kontakt[at]versammlungsrecht[dot].info:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Blockadepunkt 2 - beim Palast der Republik Bolz / Ecke Lautenschlager Str. gab es einen Infostand mit ca. 40 Demonstranten. Die Polizeipräsenz lag bei 20 bis 30 Beamten in jeder Himmelsrichtung sowie einigen versteckten. Es kam zu Durchsuchungen von Rucksäcken der potenziellen Demonstrationsteilnehmer im Vorfeld. Zu Beginn der Aktion wurden die Auflagen wurden verlesen, es waren Demonstrationssanitäter waren vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor 10.00h wurde die Kundgebung beendet und die Demonstranten wollten sich Richtung Hotel Silber bewegen. Die Polizei wollte den Standortwechsel offenbar verhindern und behauptete, dass die Demonstranten bleiben müssen. Nach Protesten wurde die Auflagen erteilt, die Fahnen zusammen zu rollen und sich in kleinen Gruppen bis maximal 2 Personen dorthin zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Weg dorthin fiel auf, dass am Schlossplatz viele Passanten kontrolliert wurden, je jünger, desto höher die Chance, dass man kontrolliert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Blockadepunkt 3 - Eugenstr. / Ecke Urbanstr. wurden Flyer verteilt. Auf 7 Demonstranten kamen 4 Polizisten, davon ein Kontaktbeamter. Die bekannte Polizeipräsenz im Umfeld bestand aus ca. 5 Streifenwagen. Bei Ankunft gab es eine Personenkontrolle, die Begründung dafür ist nicht bekannt. Der Kontaktbeamte betonte, den &quot;Grundsatz der Versammlungsfreiheit&quot; zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Künstlercafe gab es eine Absperrung, an der eine Gruppe von ca. 10 jungen Leuten aufgehalten wurde. Hier fiel die Präsenz der berittenen Polizei auf. Die Demonstranten durften nicht direkt über den Schlossplatz, sondern sind letztendlich auf Höhe der Karstadtpassage auf die Königstraße gelangt. Danach kam es zu einem Einsatz bei der Eberhardskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer angemeldeten Kundgebung am Hotel Silber nahmen mehrere Dutzend DemonstrantInnen teil, es gab einen Infotisch, ein Auto war mit einem Transparent bespannt. Anwesend waren 2 Gruppen Polizisten mit je fünf Beamten. Am U-Bahn Eingang Charlottenplatz waren die Beamten voll gepanzert, Schlagstock und mehrere nicht klar zu identifizierende Waffen waren zu sehen. Es gab zwar keine Personenkontrollen, im Vorfeld wurde jedoch das Banner bemängelt, da es &quot;zu lang war&quot; bzw. der Aufruf Gelöbnis verhindern als Aufruf zur Straftat gewertet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine weitere Demonstrationsgruppe mit fünf bis sechs Leuten dazustieß, wurde der Kamerawagen vorgefahren; dazu wurde die Polizeipräsenz um 20 bis 30 BeamtInnen erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 10.30h kamen die Demonstranten vom Palast der Republik dazu. Zu diesem Zeitpunkt sind vier berittene Polizisten am Hotel Silber aufgezogen. Die Kamera auf dem Polizeiwagen wurde ebenfalls einsatzbereit gemacht. Es erging die Anweisung an die Demonstranten, die Straße freizuhalten, diese wurde dann allerdings durch die Polizeiwagen blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach 11.00h wurde die Versammlung am Hotel Silber aufgelöst, der Großteil der Versammlung ging Richtung Eberhardskirche. Dort gab es eine Spontanversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 11.20h verhandelt der Einsatzleiter mit den Demonstranten, die Versammlung aufzulösen. Die Trommeln der Demonstranten übertönten den Gesprächsversuch. Beim Weggehen fiel von einen der Polizisten der Satz Dann halt mit Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizisten zogen sich auf die Treppe vor der Kirche zurück, Die friedlichen Demonstranten wurden mit vier unterschiedlichen Kameras abgefilmt, durchgehend auch während der Räumung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Höhe H&amp;M wurden Gitter aufgebaut, der Durchgang war nur noch eingeschränkt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.45h wurde die Absperrung zum H&amp;M geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.56h Durchsage der Polizei (Lautsprecherwagen) war wegen der Trommeln nicht verständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.58h zweite Durchsage, ebenfalls nicht verständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.00h dritte Durchsage ebenfalls nicht zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.02h Formierung der Einsatzkräfte, daraufhin setzten sich die Demonstranten direkt vor die Treppe der Kirche und skandierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.05h wurde das obere Ende der Königstraße. (Richtung Königsbau) ebenfalls abgesperrt. Die Eingänge zur Gloriapassage wurden durch Gitter abgesperrt. Gleichzeitig bewegten sich die Polizisten auf die Demonstranten zu, vermummten sich teilweise, zogen Helme auf und zogen die Einsatzhandschuhe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach rückte eine geschlossene Front von Polizisten auf die Demonstranten zu und drängten diese mit Gewalt (Schubsen, Schläge mit der flachen Hand, abdrängen auf Hindernisse) Richtung H&amp;M. Die stehenden Demonstranten wurden komplett geräumt, die sitzenden wurden vorerst nicht behelligt. Teilweise mussten Polizisten von ihren Kollegen zurückgehalten werden, um nicht auf die am Boden liegenden Demonstranten zu treten. Beim Rückwärtslaufen wurden von den Demonstranten zwei Tische umgeworfen, offenbar mit der Absicht, die Polizei am weiteren Vorgehen zu hindern. Die restlichen Tische wurden von den Beamten beiseite geschoben, dabei kam es auch zu Beschädigungen des Mobiliars und des Geschirrs, welches auf einem Servierwagen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich einige Gewerkschaftsfunktionäre und die Demonstrationsbeobachter und Pressevertreter durften durch die Linie der Polizei. Der Rest wurde aus dem abgesperrten Teil gedrängt. Währenddessen wurden auch Platzverweise erteilt, und es wurde gedroht, Kameras der Demonstranten bzw. der Demonstrationsbeobachter zu konfiszieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Filmen der Polizeiaktion durch Demobeobachter des Bündnisses für Versammlungsfreiheit wurde behindert bzw. verboten, die Demonstrationsbeobachter wurden dabei gegen ihren Willen durch Beamte mehrfach geduzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.12h sollten alle Demonstrationsbeobachter nach Aussage des Polizisten R. des abgesperrten Bereichs verwiesen werden. Dies geschah jedoch nicht. Die Polizei versuchte in der folgenden Viertelstunde den abgesperrten Bereich zu &quot;beruhigen&quot;, was letztendlich auch gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 12.30h begann die Polizei die sitzenden Demonstranten vor der Eberhardskirche abzuführen. Bei dieser Aktion wurden mehreren Aktivisten die Handgelenke verdreht, teilweise knieten sich die Beamten auf den Brustkorb/Rücken der sitzenden/liegenden Demonstranten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeführten Aktivisten wurden im Anschluss festgenommen und ihre Personalien wurden festgestellt. Die Rote Hilfe nimmt die Daten der Verhafteten auf. Bis zum Ende der Demonstration wurde kein einziger Festgenommener freigelassen. Unter den Festgenommen waren mindestens drei Gewerkschaftssekretäre. Die Bundestagsabgeordnete der Partei &quot;Die Linke&quot;, Annette Groht war vor Ort und half mit, die Namen der in Gewahrsam genommenen zu erfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 12.55h war der Platz vor der Eberhardskirche geräumt, zeitgleich kamen antifaschistische Aktivisten vom Platz der Republik. Die Polizei versuchte die Rasenfläche des Schlossplatzes komplett abzusperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.10h Ein älterer Mann wird von der Polizei während des Rückwärtslaufens geschubst, dass er  stürzt. Zeitgleich werden die einlaufenden Soldaten von der Menge ausgepfiffen und als Mörder bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versucht die Polizei eine Gruppe von fünf Demonstranten der FDP die Menge mit dem Schild Danke Soldaten zu provozieren. Eine Gruppe von ca. 50 Polizisten schützte diese sofort, obwohl diese Metallstangen mit sich geführt haben, die problemlos als Schlaginstrumente benutzt werden können. Nach Hinweis der Demonstranten, dass dies wohl nicht zulässig sei, sagten die Polizisten, dass nicht bekannt sei, ob es für die FDP solche Auflagen gäbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.20h Der Abtransport der gefangenen Demonstranten beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.27h versucht ein Demonstrationsbeobachter heraus zu finden, wohin die Inhaftierten gebracht werden, die Auskunft wurde nicht erteilt. Die Kundgebung am Schlossplatz (vor Wittwer) erfolgte ohne Störungen. Trotzdem wurden auch hier durch die Polizei Aufnahmen gemacht. Laut Durchsage war Teil der Auflagen, dass kein Transparent breiter als 3m sein durfte. Trotz dieser Auflage gab es keine Einwände, dass einige Transparente länger waren, negativ von Seiten der Polizei war lediglich das Filmen der Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.00h Rückkehr der Soldaten von der Kirche zum Sammlungspunkt hinterm alten Schloss. Es kam zu massiven Pfeifkonzerten, einige Beamten versuchten daraufhin die Vuvuzelas / Pfeifen einiger Demonstranten zu konfiszieren. Diese verweigerten die Herausgabe, woraufhin keine eingezogen wurde. Allerdings versuchten die Polizisten die Demonstranten durch Diskussionen einzuschüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.45h wurde die Demonstration am Schlossplatz aufgelöst, trotzdem verteilte sich der Großteil der Demonstration rings um die Absperrung, hinter der das Gelöbnis stattfinden sollte. Trotz des Lärms wurde das Gelöbnis durchgeführt, die Polizei ging zwar mehrfach zwischen die Demonstranten, trotzdem konnten am Schlossplatz keine weiteren Verhaftungen beobachtet werden. Allerdings wurden wiederholt Filmaufnahmen gemacht. Zeitgleich wurde die anwesende Sambaband im Schlosspark durch die Polizei festgesetzt, die Instrumente der Band wurden unter dem Vorwurf der Lärmbelästigung beschlagnahmt und dabei teilweise beschädigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.40h rückte die Polizei in die Nähe der Demonstrationsteilnehmer, da angeblich Leute versucht hätten die Steine zu lockern, um diese als Wurfgeschosse zu missbrauchen. Nach einer Begehung vor Ort konnte dieser Vorwurf nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.30h Die Demonstration löst sich endgültig auf. Anschließend kam es offenbar noch zu Verhaftungen. Die Polizei gibt an, dass 500 Demonstrationsteilnehmer anwesend waren, es kam laut Ermittlungsausschuss zu 77 Festnahmen, die Veranstalter gehen von einer deutlich höheren Beteiligung aus.</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-03T08:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6452288/">
    <title>Sambartistas Heidelberg zum Vorgehen der Polizei bei den Protesten gegen das Gelöbnis...</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6452288/</link>
    <description>Auf IndyMedia Linksunten findet sich der &lt;a href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/en/node/23812&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bericht der Sambartistas aus Heidelberg&lt;/a&gt; zum rabiaten Umgang der Bullen mit ihnen beim Gelöbnis in Stuttgart:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Am Freitag den 30. Juli fand auf dem Schlossplatz in Stuttgart ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr statt. Zahlreiche AktivistInnen versuchten lautstark dieses Gelöbnis zu blockieren und zu stören, um ein Zeichen gegen Militarisierung und Krieg zu setzen. &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir SambaspielerInnen des internationalen Netzwerks &lt;a href=&quot;http://www.rhythms-of-resistance.org/spip/&quot;&gt;Rhythms of Resistance&lt;/a&gt; (RoR) haben uns den Protesten angeschlossen und versucht, dem Werben fürs Sterben und dem daraus resultierenden Polizei- und Bundeswehraufgebot mit friedlichen und kreativen Mitteln entgegenzutreten. Unsere Band bestand aus SpielerInnen von RoR Freiburg, Mainz und Heidelberg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als wir vor der St. Eberhard-Kirche spielten entstand eine spontane Sitzblockade. Unsere Sambaband spielte daraufhin zwischen Polizeikette und AktivistInnen, um als Puffer zu fungieren und die Blockade vor gewalttätigen Ausschreitungen der Polizei zu schützen. Als die Polizei begann, den Platz zu räumen, wurden mehrere SambaspielerInnen von der Polizei gewaltsam in Richtung Sitzblockade gedrängt, wodurch akute Gefahr bestand, die dort sitzenden Menschen mit den Trommeln zu verletzen und auf sie zu fallen. Mit großer Anstrengung gelang es uns, dies zu verhindern und seitlich an der Blockade vorbeigedrängt zu werden. Anschließend wurden wir gewaltsam von dem Platz gedrängt und in einer Seitenstraße neben der Kirche gekesselt. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir verurteilen dieses gewaltsame Vorgehen der Polizei, insbesondere das Vorgehen gegen eine Frau mit Kinderwagen und Kind sowie die Räumung der friedlichen Sitzblockade!&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Als die Gelöbnisfeier auf dem Schlossplatz begann, versuchten wir, an der Seite des Schlossplatzes zu spielen. Innerhalb weniger Sekunden waren wir von zahlreichen Einsatzkräften umgeben und ein aufgebrachter Polizist forderte uns dazu auf, sofort mit dem Spielen aufzuhören und den Platz zu verlassen. Als wir dieser Aufforderung nicht nachkamen, schritten die Polizeikräfte ein und versuchten uns gewaltsam in den Akademiegarten zu drängen. Eine Sambaspielerin wurde dabei von einem Polizisten zu Boden geworfen und verletzte sich am Knie, anderen SpielerInnen wurden die Arme und Handgelenke verdreht und ins Gesicht geschlagen. Weitere Menschen, die nicht der Band angehörten, wurden ebenfalls gewaltsam abgedrängt. Ein Aktivist wurde dabei von mehreren Polizeikräften auf den Boden geworfen und festgenommen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Für kurze Zeit hatten wir anschließend die Möglichkeit weiterzuspielen, wurden jedoch schnell erneut von der Polizei angegriffen und abgedrängt. Schließlich kam es zur Beschlagnahmung unserer Instrumente und die einzelnen SpielerInnen wurden dazu aufgefordert, die Trommeln abzulegen, sonst, so ein Polizist, würden sie uns gewaltsam abgenommen werden. Die Sambaband und weitere Menschen wurden gekesselt und ca. 2 Stunden festgehalten. Der Durchgang vom Schlossplatz zum Akademiegarten wurde zudem von einer Polizeikette abgesperrt, um zu verhindern, dass andere AktivistInnen oder Passanten zu uns gelangten. Wir erhielten keine genaue Auskunft darüber, weshalb und wie lange unsere Instrumente beschlagnahmt werden sollten. Unsere Personalien wurden überprüft und aufgenommen und wir schließlich einzeln zu den Polizeiwagen geführt, wo die Beschlagnahmung protokolliert, Platzverweise ausgesprochen und einzelne Mitglieder der Sambaband durchsucht wurden. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir legten Widerspruch gegen die Beschlagnahmung der Instrumente ein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Unsere Instrumente konnten wir abends bei der Polizeirevierstation Süd abholen. Bestürzt mussten wir dort allerdings feststellen, dass drei Trommeln durch den Transport der Polizei schwer beschädigt wurden und die Trommelfelle nun Löcher aufweisen. Es entstand somit ein Schaden von etwa 120 Euro. Die PolizistInnen der Wache verwiesen uns mit unserer Beschwerde an die Polizeikräfte, die für die Beschlagnahmung verantwortlich waren.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Die Polizei hat durch ihr Verhalten deutlich gemacht, dass sie friedlichen Protest gewaltsam unterdrückt und kreative AktivistInnen kriminalisiert. Das rechtswidrige Beschlagnahmen von Instrumenten scheint sich zudem&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;immer mehr einzubürgern  vor wenigen Wochen wurden im Rahmen einer Bildungsstreikdemo in Freiburg die Instrumente der Sambagruppe &lt;a href=&quot;http://www.sambasta.de/?p=123&quot;&gt;Sam¡Basta!&lt;/a&gt; für 8 Tage beschlagnahmt und die einzelnen SpielerInnen erkennungsdienstlich behandelt. Wir wehren uns dagegen, dass Samba kriminalisiert und gewaltsam verhindert wird!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Heidelberger Sambartistas freuen sich über Spenden, um neue Felle für die beschädigten Trommeln kaufen zu können. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Kontakt: sambartistas [at] riseup.net&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;Siehe auch: &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Bundeswehrgeloebnis-Polizei-nahm-Sambagruppe-in-Gewahrsam.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Bundeswehrgelöbnis: »Polizei nahm Sambagruppe in Gewahrsam«&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;ff2 fc0 fs10 fb &quot;&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info/neu/pics/BfV-Pressemitteilung-Geloebnis.pdf&quot;&gt;Presseerklärung&lt;/a&gt; des &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info&quot;&gt;Bündnisses für Versammlungsfreiheit&lt;/a&gt; zum Bundeswehrgelöbnis am 30. Juli in Stuttgart&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-03T06:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6446606/">
    <title>Bundeswehr Gelöbnis in Stuttgart: Auf dem Laufenden bleiben!</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6446606/</link>
    <description>&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/&quot;&gt;IndyMedia Linksunten&lt;/a&gt; stellt einen Ticker für die Proteste und Ereignisse rund um das Bundeswehr Gelöbnis in Stuttgart zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit kann JedeR zu jeder Zeit während der Proteste auf dem Laufenden bleiben. Alles, was benötigt wird ist ein internetfähiges Handy und - ein wenig Guthaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte beachten: Der Datentarif sollte auf Volumen-Abrechnung stehen und nicht auf Zeitabrechnung! Ersteres ist mit linksunten richtig billig, letzteres ist immer richtig teuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was brauchst Du dazu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ticker funktioniert über alte &amp; neue Handys mit WAP und WML sowie über Web, und RSS-Browser auf Computern und modernen Handys.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau Dir das Menü des Handys vorher genau an. Unter der Option &quot;Internet&quot;, &quot;Online&quot;, &quot;WAP&quot; oder &quot;WML&quot; lässt sich bei den meisten Geräten die Adresse des Tickers eintragen und abspeichern. Für weitere&lt;br /&gt;Informationen lies bitte im Handbuch des Gerätes nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gib im Internetbrowser des Handy&apos;s die folgende Adresse ein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/s&quot;&gt;http://linksunten.indymedia.org/s&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dein Handybrowser leitet Dich dann an die korrekte Tickerseite weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Computer und aktuelle Handy&apos;s können direkt den RSS Feed verwenden:&lt;br /&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10/feed&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10/feed&quot;&gt;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10/feed&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist der &quot;normale&quot; Ticker im Web:&lt;br /&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10&quot;&gt;http://linksunten.indymedia.org/ticker/s10&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dem Tag (und ein paar vorher und wenige nachher) wird es auch auf der&lt;br /&gt;Startseite von linksunten im oberen Seitenbereich den Ticker geben:&lt;br /&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://linksunten.indymedia.org/&quot;&gt;http://linksunten.indymedia.org/&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Benutzung des Tickers:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stelle eine Verbindung mit dem Internet her. Wenn Du die Seite aufrufst, liest Du die aktuellsten Informationen, die es rund um das Gelöbnis gibt. Wenn Du zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktuelle Informationen haben willst, musst Du dann den Ticker noch einmal abrufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie über das Handy ins Internet, das ist doch so teuer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Faustregel gilt: 1x mal anrufen und eine Minute mit dem Infotelefon reden ist genauso teuer, wie 10x den Ticker abrufen. Dort wird nämlich nur Text übertragen und da die Abrechnung kilobyteweise (also nach der Menge der übertragenden Daten) oder pauschal erfolgt, ist das extrem kostengünstig. Sofern der Tarif auf Volumen-Abrechnung steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann jemand mitkriegen, dass man den Ticker angesurft hast?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip schon, allerdings weiß das nur der Handyprovider. Wenn du das Infotelefon anrufst, wird deine Rufnummer und Gerätenummer deines Handy automatisch mit übertragen. Die Polizei müsste also nur schauen, wer bei dem Infotelefon anruft und hätte deine Identität. Den WAP-Ticker zu überwachen bringt gar nichts, denn dort wird nur die IP-Adresse deines Providers (weil du einen sogenannten Proxy-Server benutzt) übertragen. Eine Rückverfolgung ist relativ schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Ticker gibt es ein Infotelefon und einen Ermittlungsausschuss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei allen Fragen zur Anreise und zu den Protesten am 30. Juli:&lt;br /&gt;Infotelefon: 015783592068&lt;br /&gt;Erreichbar ab Donnerstag, 29. Juli, 14 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr Festnahmen beobachtet oder selbst festgenommen werdet:&lt;br /&gt;Ermittlungsausschuss (EA): 015205372805&lt;br /&gt;Nur den vollständigen Namen, Geburtsdatum, Uhrzeit und Ort angeben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Informationen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&bull; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.blockbw.tk/&quot;&gt;Blockadebündnis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&bull; &lt;a href=&quot;http://www.gelöbnix-stuttgart.de/&quot;&gt;GelöbNIX Bündnis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-29T08:00:00Z</dc:date>
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    <title>Return to Sender!</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://regentied.blogsport.de/images/gefallen.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;youtube-video&quot;&gt;&lt;object height=&quot;344&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ms8SOudyySM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&quot;&gt; &lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt; &lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt; &lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ms8SOudyySM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; height=&quot;344&quot; width=&quot;425&quot;&gt; &lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;a href=&quot;http://rhizom.blogsport.eu/2010/04/09/elvis-presley-return-to-sender/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Du bist ne arme Sau!</title>
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    <title>Verlängerung des Afghanistans-Mandats: Die Ja Sager</title>
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    <description>Ergebnisse der namentlichen Abstimmung zur Verlängerung des Afghanistans-Mandats von heute, 26.2.2010 &lt;br /&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Abstimmungsverhalten der SPD-Abgeordneten aus Baden-Württemberg - in bester Tradition seit der &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/spd2/index.html&quot;&gt;Bewilligung der Kriegskredite 1914&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt;SPD-Abgeordnete - Raum Baden/Rheinschiene &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Kressl, Nicolette (Rastatt/Baden-Baden) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Drobinski-Weiß, Elvira (Offenburg) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Mast, Katja (Pforzheim) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Binding, Lothar (Heidelberg) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Erler, Gernot (Freiburg) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; SPD restliches BW &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Vogt, Ute (Stuttgart) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Lange, Christian (Backnang - Schwäbisch Gmünd) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Mattheis, Hildegard (Ulm/Albdonau) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Roth, Karin (Esslingen) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Kumpf, Ute (Stuttgart) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Friedrich, Peter (Konstanz) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Arnold, Rainer (Nürtingen) &lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.stattweb.de/unoauno.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;1&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Ja Gerster Martin (Biberach)&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Via &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&amp;db=News&amp;Id=6873&quot;&gt;StattWeb&lt;/a&gt;, wo auch auf die &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://dokumente.linksfraktion.net/pdfdownloads/7769258675.pdf&quot;&gt;Liste der namentlichen Abstimmung&lt;/a&gt; verwiesen wird.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-26T13:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6121525/">
    <title>Veranstaltungen und Demonstration gegen den 13. Europäischen Polizeikongress</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6121525/</link>
    <description>&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://euro-police.noblogs.org/post/2009/12/24/full-spectrum-resistance&quot;&gt;&lt;img style=&quot;max-width: 800px;&quot; src=&quot;http://euro-police.noblogs.org/gallery/3874/13-plakat-klein_400.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
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    <dc:date>2010-01-05T07:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6071001/">
    <title>&quot;Menschen sterben und Ihr schweigt - Konfetti fällt und Ihr schreit!&quot;</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6071001/</link>
    <description>Die &quot;junge Welt&quot; vom Wochenende enthält ein interessantes Interview mit Ulrich Janßen, Vorsitzender der &lt;a href=&quot;http://dju.verdi.de/&quot;&gt;&quot;Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union&quot;&lt;/a&gt; (dju)  zum &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2009/11-28/054.php&quot;&gt;Journalistentag&lt;/a&gt; am vergangenen Wochenende. Dieser befaßte sich unter anderem mit Dumpinghonoraren und Ausdünnung der Redaktionen. Im Gespräch wird herausgestellt daß die &lt;i&gt;&quot;Sparwut der Verleger&quot;  &quot;zur Bedrohung der Meinungsvielfalt, (führt) die für eine funktionierende Demokratie Voraussetzung ist.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flankiert wird die als &lt;i&gt;&quot;Sparwut&lt;/i&gt;&quot; gekennzeichnete Profitorientierung, die zwangsläufig dazu führt, daß Medienberichte zur Ware und die Leser zu deren (passiven) Konsumenten werden, durch Auseinandersetzungen wie den &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2009/11-28/064.php&quot;&gt;monatelangen Machtkampf&lt;/a&gt; um den Vertrag von &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,663847,00.html&quot;&gt;Chefredakteur Nikolaus Brender&lt;/a&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;und die damit verbundene &lt;a href=&quot;http://campact.de/eil/info/5min&quot;&gt;heftige Debatte&lt;/a&gt; um politische &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc%7EEF661F8EF700742C58F6D9535A24ECFEA%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html&quot;&gt;Einflußnahme&lt;/a&gt; in der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer meint, derartiges käme nur auf internationalem Teppich vor und dann auf den altbekannten &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Embedded-Journalism-neue-Form-der-Kriegsberichterstattung-76687.html&quot;&gt;&quot;Embedded Journalism&quot;&lt;/a&gt; verweist hat zwar auch Recht, aber nur zur Hälfte. Wir hatten das Thema ja schon mal nach den &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/2315-Polizeiprovokationen-verantwortlich-fuer-Eskalationen-in-Rostock.html&quot;&gt;Polizeiausschreitungen&lt;/a&gt; in Heiligendamm und wie das über die Medien über diesen &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/2313-Nur-eingebettete-Berichterstattung-erwuenscht.html&quot;&gt;&quot;&lt;span class=&quot;serendipity_searchQuery&quot;&gt;embedded&lt;/span&gt; Journalism&quot;&lt;/a&gt; auf den heimischen Bildschirm transportiert bzw. nur das gezeigt wird, was das &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/2333-G8-Zivilpolizisten-Urheber-der-Randale.html&quot;&gt;BKA &lt;/a&gt;gerne möchte. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30047/1.html&quot;&gt;Benjamin Laufer&lt;/a&gt; untersuchte bereits das &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&quot;Bündnis der Medien mit der Gewalt oder warum die mediale Berichterstattung meist weitgehend auf gewalttätige Proteste fixiert ist.&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein praktisches Beispiel konnte der geneigte Leser der Stuttgarter Lokalpresse auch am Wochenende erleben. Anlässlich der &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/5495-Samstag-in-Stuttgart-Nein-zur-Mandatsverlaengerung-Bundeswehr-und-Nato-raus-aus-Afghanistan%21.html&quot;&gt;Demonstration in Stuttgart gegen den Krieg in Afghanistan&lt;/a&gt; und gegen die Verlängerung der deutschen Kriegsbeteiligung im besonderen wird ein Phänomen sichtbar, das ich nicht als &quot;Gleichschaltung&quot; kennzeichnen will, weil das die aktuell zugrundeliegenden Herrschaftverhältnisse verharmlosen würde. Dennoch: Nach der Demonstration veröffentlicht die Stuttgarter Polizei einen &lt;a href=&quot;http://org.polizei-bwl.de/ppstuttgart/Presse/Pressemitteilungen/28.11.09_Demonstration%20gegen%20die%20Mandatsverl%C3%A4ngerung%20des%20Bundeswehreinsatzes%20in%20Afghanistan.pdf&quot;&gt;Polizeibericht&lt;/a&gt;. Kurze Zeit später wird dieser die Grundlage der Berichterstattung diverser Medien wie der &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2295388_0_9223_-gegen-den-afghanistaneinsatz-demo-in-der-innenstadt.html&quot;&gt;&quot;Stuttgarter Zeitung&quot;&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.stuttgart-journal.de/tp/pool/nachrichten-stuttgart/sj/2009/11/28/news/demonstration-in-stuttgart-demo-gegen-die-mandatsverlaengerung-der-bundeswehr-in-afghanistan/&quot;&gt;&quot;Stuttgart Journal&quot;&lt;/a&gt;. Unkritisch wird die Aussage übernommen daß &lt;i&gt;&quot;Unbekannte Konfetti von einem Parkhaus an der Kronenstraße geworfen, einen Böller gezündet und ein Transparent entrollt&quot;&lt;/i&gt; hatten. Eine Straftat oder legitimes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erregen? Werden demnächst Sylversterfeiern verboten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls nicht hinterfragt wird das gegenüber der &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/5498-Offener-Brief-an-die-Verantwortlichen-und-Einsatzkraefte-der-Bildungsstreikdemo-vom-21.11.2009-in-Stuttgart.html&quot;&gt;Bildungsstreikdemonstration vom 21.11.2009&lt;/a&gt; deutlich erhöhte Verhältnis von  &lt;i&gt;&quot;freiheitsbeschränkenden Maßnahmen&quot;&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lässt sich trefflich darüber streiten, was man auf Demonstrationen tut und was nicht und ob die Polizei als Anstandsdame für die Wahrnehmung politischer Rechte fungieren soll oder ob sie damit in Zusammenhang lediglich den Verkehr zu regeln hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage jedoch wird überhaupt nicht mehr behandelt, wie auch die der zugrundeliegenden &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht2009.de/neu/index.html&quot;&gt;demokratischen Rechte&lt;/a&gt;, die zur Zeit in Baden - Württemberg und einigen weiteren Bundesländern verhandelt werden. Das ist bedenklich: Kennzeichnet es doch den Grad des Interesses der politischen Redaktionen an außerparlamentarischen politischen Ereignissen in der Landeshauptstadt. Immerhin war diese Demonstrationen neben einer Kundgebung in Berlin die einzige Manifestation gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Und das in einer Zeit, in der ein unmittelbarer Zusammenhang zu den Rücktritten &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,663561,00.html&quot;&gt;des obersten Bundeswehrgenerals Schneiderhan&lt;/a&gt; und des Verteidigungsministers mit einer Verschärfung der militärischen Gangart kaum von der Hand zu weisen ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welchen Raum nimmt statt dessen die Berichterstattung über den Weihnachtsmarkt ein?</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-01T08:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6034489/">
    <title>Elemente für einen kämpferischen Aufruf gegen die WTO</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6034489/</link>
    <description>Ende dieses Jahres findet in Genf die siebte Session der Ministerkonferenz der WTO statt. Zehn Jahre nach Seattle, das die Geburt der Antiglobalisierungsbewegung darstellt, wird das den Mächtigen der Welt die Gelegenheit geben, die Verhandlungen der Doha-Runde wieder zum Laufen zu bringen, um zu versuchen die Stücke eines vom Finanzerdbeben im Oktober 2008 geschwächten Kapitalismus wieder zusammen zu kleben. Das Ziel bleibt sich gleich, es geht darum, den freien Handel zu fördern, die Zirkulation der Güter, mit all den schädlichen Konsequenzen, die wir alle bestens kennen, wie Delokalisierungen, Einstellung von nicht rentablen Personen oder Kollektiven, Bereicherung der Reichsten, vermehrte Verschmutzung, massive Zerstörung von nicht erneuerbaren Rohstoffen und der Natur, zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit wird alles, was der Politaktivismus weltweit produziert, konvergieren zum traditionellen Klageparcours. Die Protestfolklore wird versuchen, sich mehr schlecht als recht zu versammeln, um ihr traditionelles Beschwerdeheft runter zu lesen. Nach zehn Jahren Altermondialismus ist die Bilanz alles andere als glänzend, in vier Worten: die Lähmung ist vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten zehn Jahre boten mehr als genug gute Gründe, um zu revoltieren, aber die aktivistische Trostlosigkeit geht einher mit einer intellektuellen Wüste. Seien wir ehrlich: der Alternativismus kann keine Antwort auf die Misere sein. Im Kapitalismus existiert überhaupt keine Alternative; nur seine Zerstörung öffnet eine Perspektive. Über die Tatsache hinaus, dass sie weitgehend ähnliche Werte vertreten wie die Verantwortlichen des Desasters, sind die Altermondialisten genau genommen nicht gegen globale Regierungspolitik. Eine Welthandelsorganisation mit humanem Antlitz würde ihnen wohl keine fundamentalen Probleme bereiten. Sie handeln als Versöhnungskraft in der aktuellen Gesellschaft. Die gewerkschaftlichen Sektoren spielen das Spiel vom sozialen Appeasement mit, die politischen Sektoren sind die demokratische Kaution des Systems, die gesunde Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaften, die Linksparteien und das Vereinsmilieu haben, was man eine Sozialpartnerschaft mit dem Staat nennen könnte. Die Sozialleistungen und anderen Subvention, die den Bonzen abgerungen werden sind Teil dieser sozialen Appeasement-Massnahmen, die jegliche Form des Widerstands zerstört haben. Wir sträuben uns nicht im geringsten gegen unser kleines, betäubtes Leben. Die Linke macht sich zur Mitverwalterin der Krise, das ist alles in allem eine Art permanente Konterrevolution gegen jedwelche Möglichkeit der Emanzipation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite wird Europa von einem Geist heimgesucht: dem/der Autonomen. Eine Feststellung drängt sich auf: seit Genua, Rostock und Strassburg ist der Altermondialismus am röcheln, der radikale Teil der Bewegung hingegen am Aufblühen. Das ist weil wir nicht episodisch spektakuläre Interventionen zum Ziel haben, die uns in irgendeiner Verhandlung nützen könnten. Im Gegenteil, wir sind Kriegspartei im allgemeinen und konstanten Krieg, den der Staat und das Kapital gegen die Armen und die Ausgebeuteten führen. Wir leben jeden Tag in einer Welt im Krieg, einem diffusen Krieg, in welchem jedes Individuum sowohl Akteur, als auch Opfer ist. Die von der Mitverwalterin, der Linken, geführte Pazifikation zu akzeptieren bedeutet unsere Machtlosigkeit zu akzeptieren. Wir müssen den Bruch markieren mit der herrschenden Ordnung: kein Dialog, keine Forderungen. Mit der alten Welt können wir nur Tabula rasa machen. Sie bekämpfen, um nicht zu fallen; ihr nicht entfliehen, sondern ihr entgegen zu treten, um sie nicht mehr erdulden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir rufen dazu auf, massiv an der grossen Demonstration vom 28. November in Genf teil zu nehmen wir werden versuchen, der Maschine der WTO Einhalt zu gebieten. Ein Konvergenzzentrum wird vom 27.November bis zum 2.Dezember zur Verfügung stehen, sowie Schlafplätze, ein Erste-Hilfe-Dienst, ein Indymediazentrum und ein Anti-Rep-Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über kurzfristige Perspektiven hinaus sollte diese Konvergenz neue Kräfteverhältnisse auf internationaler Ebene skizzieren. In der Idee einer verbesserten Organisation von radikalen Gruppen in Europa und sonstwo und um die effektive Trennung von Theorie und Praxis aus zu radieren, laden wir Euch dazu ein, Eure Kenntnisse, Netze und Kontakte an einem Autonomieforum, am Sonntag 29.November, zu teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.revolutionaer.ch/Elemente-fur-einen-kampferischen&quot;&gt;Revolutionär&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-09T13:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6028107/">
    <title>Proteste gegen US-Militärs in Kolumbien</title>
    <link>http://racethebreeze.twoday.net/STORIES/6028107/</link>
    <description>&lt;p&gt;Von &lt;a href=&quot;http://www.amerika21.de/a21/redaktion/hneuber&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Harald Neuber&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2009/nov/proteste-gegen-us-militars-in-kolumbien&quot;&gt;Portal amerika21.de&lt;/a&gt; | via &lt;a href=&quot;http://womblog.de/2009/11/05/proteste-gegen-us-militrs-in-kolumbien/&quot;&gt;Womblog&lt;/a&gt; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedensorganisationen demonstrieren vor Luftwaffenbasis Palanquero. Venezuela verstärkt Militärpräsenz an Grenze  Bogotá. Auch nach der Unterzeichnung eines Geheimvertrages zwischen Washington und Bogotá über die Errichtung von mindestens sieben US-amerikanischen Armeebasen in dem südamerikanischen Land gehen die Proteste gegen die militärische Zusammenarbeit weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zwei Dutzend friedenspolitische Organisationen aus den USA haben zu Beginn dieser Woche gemeinsam mit lokalen Gruppen vor der Armeebasis Palanquero in Kolumbien gegen die weitere Militarisierung protestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Aktion stand die &quot;Ethik- und Wahrheitskommission&quot;, ein internationaler Zusammenschluss von 25 Friedensorganisationen. Für Aufsehen in der kolumbianischen Presse sorgte die Teilnahme der US-Bürgerrechtsaktivistin und Universitätsprofessorin Bernardine Dohrn, die über gute Kontakte zum amtierenden US-Präsidenten Barack Obama verfügt. Die Aktivisten spannten in der Nähe des Eingangs zur Armeebasis ein Transparent mit der Aufschrift &quot;Nein zu US-amerikanischen Truppen in Kolumbien&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in angrenzenden Staaten wird die wachsende US-Militärpräsenz zunehmend als Gefahr gesehen. Wenige Tage nach der Unterzeichnung des geheimen Militärabkommens am 30. Oktober kündigte Venezuelas Vizepräsident Ramón Carrizáles am Dienstag die Verstärkung der Truppen im Bundesstaat Táchira an der Grenze zu Kolumbien an. Carrizáles begründete den Schritt mit der zunehmenden Präsenz von rechtsgerichteten Paramilitärs aus Kolumbien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekt stellte der venezolanische Vizepräsident dieses Problem in Zusammenhang mit der verstärkten US-amerikanischen Truppenpräsenz. Beide Phänomene richteten sich gegen die Bolivarianische Revolution, sagte Carrizáles: &quot;Und Kolumbien wandelt sich in eine einzige riesige Militärbasis der Yankees.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dokument der US-Luftwaffe bestätigt indes die Befürchtungen, nach denen von der Palanquero-Basis aus Militäreinsätze gegen andere Staaten der Region unternommen werden. Um vom US-Kongress in Washington 46 Millionen US-Dollar für dessen Modernisierung zu erhalten, beschreibt die US-Luftwaffe in dem nun öffentlich gewordenen Papier die Vorzüge des Standortes. Die Stationierung von Kräften der US-Luftwaffe in Palanquero, so heißt es in den Ausführungen &quot;garantiert den Zugang zum gesamten Kontinent, mit Ausnahme von Cap Hoorn.&quot;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Über den Autor Harald Neuber: &lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;small&gt;Harald Neuber ist von Haus aus Lateinamerikanist und Altamerikanist. Dank der realistischen Studienberatung am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin (&quot;Mit diesem Studium können Sie später Kellner oder Taxifahrer werden!&quot;) hat er sich rasch auf Journalismus konzentriert.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;small&gt;Bis zum Herbst 2008 arbeitete er als Redakteur bei der Tageszeitung &lt;em&gt;junge Welt&lt;/em&gt;,&lt;br /&gt;
für die er die Lateinamerika-Berichterstattung im außenpolitischen Ressort maßgeblich ausbaute. Seither ist er als freier Journalist tätig.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;small&gt;Seine Texte erscheinen in deutsch- und spanischsprachigen Print- und Onlinemedien sowie zahlreichen Fachzeitschriften. Er ist Übersetzer der monatlichen Kolumnen von Ignacio Ramonet, dem&lt;br /&gt;
Chefredakteur der spanischen Ausgabe der &lt;em&gt;Le Monde diplomatique&lt;/em&gt;. Als ständiger Mitarbeiter für den Bereich Lateinamerika arbeitet er für das Onlinemagazin &lt;em&gt;Telepolis&lt;/em&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;small&gt;Seit Ende der neunziger Jahre pendelt der gebürtige Aachener zwischen seiner Wahlheimat Berlin und Lateinamerika.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>racethebreeze</dc:creator>
    <dc:subject>Antimilitarismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 racethebreeze</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T10:10:00Z</dc:date>
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